Irene Cadurisch sei im Anschluss im Zielbereich medizinisch betreut worden, sei aber ansprechbar gewesen.
Wenig später gab es eine weitere Entwarnung. Cadurisch befindet sich nun im Olympischen Dorf, wo sie sich von dem Kollaps erholt. Die Kreislaufprobleme sollen aber wieder im Griff sein.
Teamkollegin Selina Gasparin sagte im "SRF": "Es ist extrem bitter, solche Bilder zu sehen. Ich hoffe, dass sie sich jetzt gut erholen kann."
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Der norwegische Trainer Sverre Huber Kaas erlebte das Drama um Cadurisch hautnah. "Ich sah eine Schweizerin, die sehr langsam ging und sehr müde aussah. Gleich nachdem sie uns überholt hatte, fiel sie in die Linie und befand sich in einer Stern-Position", berichtete der norwegische Trainer bei Eurosport Norwegen von dem Vorfall.

Norwegerin Tandrevold war in der Verfolgung zusammengebrochen

Man sei zur Schweizerin gerannt, um ihr aufzuhelfen und ihr warme Kleidung anzuziehen. Dann ging es darum, sie zum Atmen zu bringen, erzählte Kaas weiter.
Cadurischs Zusammenbruch war schon der zweite Vorfall dieser Art bei den olympischen Biathlon-Wettbewerben in Zhangjiakou.
Bereits in der Verfolgung am Sonntag war die Norwegerin Ingrid Landmark Tandrevold auf der Schlussrunde zunächst eingebrochen und anschließend völlig entkräftet im Ziel kollabiert.
Tandrevold musste von Betreuern aus dem Zielbereich getragen werden und erhielt anschließend vom norwegischen Arzt ein Startverbot für die weiteren Wettkämpfe in Peking.

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