Olympia 2026: Schwede Samuelsson nach verpasster Medaille im Biathlon-Massenstart stinksauer: "Die schlechtesten Ski"
Publiziert 21/02/2026 um 08:59 GMT+1 Uhr
Der Schwede Sebastian Samuelsson gehörte beim Biathlon-Massenstart in Antholz zum erweiterten Kreis der Medaillenanwärter. Das Ergebnis war für 28-Jährigen ernüchternd: Mit dreieinhalb Minuten Rückstand auf Olympiasieger Johannes Dale‑Skjevdal (Norwegen) hatte er auf Rang 18 mit der Entscheidung nichts zu tun. Verantwortlich dafür machte er insbesondere seine Ski. Die waren laut Samuelsson "Mist".
Highlights: Dale-Skjevdal schießt sich zu Gold, Horn verpasst Bronze
Quelle: Eurosport
Die Karrierebilanz von Sebastian Samuelsson kann sich mehr als sehen lassen.
Satte 47 Mal stand der Schwede im Weltcup auf dem Podest. 2018 gewann er in Pyeongchang neben Staffel-Gold mit Schweden auch Einzel-Silber in der Verfolgung. 2023 krönte er sich in Oberhof zum Weltmeister im Massenstart.
Auch in der laufenden Saison präsentierte sich Samuelsson stark: Als Dritter im Gesamtweltcup durfte er sich berechtigte Hoffnungen auf seine zweite olympische Einzelmedaille machen.
Doch im abschließenden Massenstart erfüllte sich dieser Traum nicht. Vier Strafrunden raubten dem 28-Jährigen jede Siegchance. Die Gründe suchte er anschließend aber nicht nur in seiner Schießleistung, sondern auch beim Material. Denn er lag über drei Minuten hinter dem Bronze-Platz von Quentin Fillon Maillet, der ebenfalls vier Scheiben verfehlte.
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Schwedens Biathlet Sebastian Samuelsson bei Olympia 2026
Fotocredit: Imago
Samuelsson: "Das war Mist"
"Ich bin sehr enttäuscht. Die Ski waren die schlechtesten, die ich je hatte. Das war Mist", polterte Samuelsson im Interview mit Eurosport.
Der Schwede deutete an, dass die Skier falsch präpariert gewesen seien: "Im Sprint war ich gut, im Distanzrennen okay. Heute sind mir die Ski extrem durchgerutscht, sie liefen überhaupt nicht gut."
Samuelsson haderte mit der verpassten Chance: "Ich bin hierhergekommen, um mit um die Medaillen zu kämpfen. Es ist hart. Ich habe die ganzen Spiele über gekämpft."
Trainer bestätigt Probleme
Der deutsche Trainer Johannes Lukas, verantwortlich für das schwedische Biathlon-Team, bestätigte bei Eurosport die Skiprobleme.
"Heute hatten wir nicht das beste Material. Ich habe kurz mit dem Wachsteam gesprochen. Sie sind bereits dabei, das Problem zu lösen und morgen ihr Bestes zu geben", sagte er mit Blick auf den Massenstart der Frauen am Samstag (14:15 Uhr live im Ticker und bei HBO Max).
Gleichzeitig war der Trainer darum bemüht, kein "zu großes Thema daraus zu machen".
"Wir hatten Tage, an denen wir gute Zeiten hatten und Medaillen gewonnen haben. Das schafft man nicht mit schlechten Skiern", verwies der Coach auf die bisherigen schwedischen Olympia-Erfolge.
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Highlights: Ponsiluoma zweiter Biathlon-Olympiasieger aus Schweden
Quelle: Eurosport
Schwedisches Edelmetall bei Olympia
Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Viktor Brandt, Jesper Nelin und Martin Ponsiluoma
holte Samuelsson Bronze in der Staffel.
holte Samuelsson Bronze in der Staffel.
Ponsiluoma sicherte dem Herren-Team zudem überraschend Gold in der Verfolgung.
Die Frauen-Staffel mit Linn Gestblom, Anna Magnusson, Elvira Öberg und Hanna Öberg lief vor wenigen Tagen zu Silber.
Ganz so schlecht dürften die schwedischen Ski also nicht gelaufen sein.
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Enttäuschter Horn über Platz vier: "War einfach nicht stark genug"
Quelle: Eurosport
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