Olympia 2026 - Biathlon: Lisa Vittozzi nach Gold-Coup in der Verfolgung in Tränen - "Ich habe an meinen Opa gedacht"

Lisa Vittozzi hat mit ihrer Goldmedaille in der Verfolgung bei Olympia 2026 eine italienische Biathlon-Party entfacht. Vor heimischer Kulisse in Antholz blieb die 31-Jährige beim letzten Schießen fehlerfrei - der Schlüssel zum Sieg. Nach dem Rennen wurde Vittozzi umso emotionaler. "Als ich im Ziel angekommen bin, habe ich an meinen Opa gedacht", berichtete die Italienerin mit Tränen in den Augen.

Nach langer Leidenszeit zu Gold: Vittozzi kommen die Tränen

Quelle: Eurosport

Der Opa, sagte Lisa Vittozzi in Antholz, habe sie während ihrer "Karriere immer unterstützt". Die Verbindung war sehr eng, "ich hatte ihm diese Medaille versprochen, ihm widme ich sie", so die Biathletin aus der Provinz Belluno. Vor fünf Jahren verstarb der Großvater der Olympiasiegerin.
Am Tag ihres größten Triumphs, an dem Vittozzi zu Italiens erster Biathlon-Olympiasiegerin der Geschichte avancierte, komplettierte sie ihre Medaillensammlung, nachdem sie mit der Mixed-Staffel bereits olympisches Silber (2026) und Bronze (2018) gewonnen hatte.
"Ich habe immer gewusst, dass ich einmal Olympiasiegerin sein werde", erklärte Vittozzi. Zwar sei sie "zwischenzeitlich meilenweit davon entfernt gewesen, doch ich habe mich aus einem Loch gekämpft und bin nach oben geklettert".
Neben dem Verlust ihres Opas hatte die 31-Jährige mit sportlichen Problemen zu kämpfen. Nachlassende Schießleistungen warfen sie zurück, ehe es ab 2023 wieder besser lief.
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Emotionales Gold für Vittozzi - Preuß erlebt neue Enttäuschung

Quelle: Eurosport

Vittozzi holte sich den Gesamtweltcup (2023/2024), wurde bei der WM 2024 Einzel-Weltmeisterin und nahm dazu drei Silbermedaillen mit nach Hause.

Vittozzi grübelt nach Gold: "Weiß nicht, wie es jetzt weitergeht"

Nun folgte in der italienischen Heimat die Krönung - und möglicherweise ist auch der Zeitpunkt nahe, an dem die Olympiasiegerin eine große Entscheidung trifft.
"Ich weiß nicht, wie es jetzt weitergeht, ob ich noch lange Biathlon betreiben werde", diktierte Vittozzi der Presse nach ihrem Gold-Märchen in die Notizblöcke und Aufnahmegeräte. Am wohl schönsten Tag ihrer Laufbahn wolle sie aber "weder an die schwierige Vergangenheit noch an die Zukunft denken".
Und: Es stehen ja noch zwei Wettbewerbe an. In der Staffel (Mittwoch ab 14:45 Uhr live im TV bei Eurosport 1 und im Stream bei HBO Max) und zum Abschluss im Massenstart (Samstag ab 14:15 Uhr live) sind weitere Medaillen für Vittozzi durchaus drin.
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