Lou Jeanmonnot verliert große Kristallkugel an Franziska Preuß - Ehrliche Analyse: Dort habe ich bereits den Gesamtsieg verloren
Publiziert 09/04/2025 um 15:00 GMT+2 Uhr
Lou Jeanmonnot trauert der verpassten Chance auf den Gewinn des Gesamtweltcups mehr als zwei Wochen nach dem Saisonfinale in Oslo immer noch etwas nach. Doch aus Sicht der Französin entschied sich der Kampf um die große Kristallkugel schon Monate zuvor an komplett anderer Stelle. "Ich habe sie in Annecy-Le Grand Bornand verloren", erklärte Jeanmonnot bei einer Veranstaltung der "L'Équipe".
Besondere Geste: Preuß bittet Jeanmonnot zu sich aufs Podest
Quelle: Eurosport
Ausgerechnet beim Heimweltcup vor der Weihnachtspause verpasste die 26-Jährige in allen drei Einzelrennen die Top Ten. Ein 14. Platz im Massenstart war ihr bestes Ergebnis.
Rivalin Franziska Preuß, die am Ende am Holmenkollen nach einem Sturz von Jeannmonnot auf der letzten Runde den Gesamtsieg holte, gewann hingegen in Frankreich die Verfolgung und wurde in Sprint sowie Massenstart jeweils Zweite.
"Es kam mir nicht in den Sinn, ihr (Preuß, d. Red.) Vorwürfe zu machen, ich war nur traurig über mich selbst, weil ich ein wunderbares Drehbuch ruiniert hatte", meinte die achtmalige Saisonsiegerin zum Finale in Oslo.
Sie habe zwar "ziemlich viel geweint, aber ich bin nicht verbittert, weil ich mich aufrichtig für Preuß freue. Sie hat es genauso verdient wie ich, wenn nicht sogar mehr. Sie ist von Grund auf nett und ich habe großen Respekt vor ihr."
Jeanmonnot sieht noch Verbesserungspotenzial
"Sportlich gesehen hätte ich die große Kristallkugel verdient, aber der Sturz stellt nicht alles infrage", betonte Jeanmonnot mit Blick auf eine für sie dennoch äußerst erfolgreiche Saison. "Man muss nicht alles wegwerfen. Ich weiß, was ich wert bin, und bin sehr stolz auf das, was ich erreicht habe", so die Doppel-Weltmeisterin von Lenzerheide.
Sie habe aber auch weiterhin Punkte, die sie verbessern wolle. "Die Skizeiten und vor allem die Schießzeit, wo ich den größten Abstand zu den Besten habe. Ich glaube, dass ich bei der Schießzeit die schlechteste Statistik im Team habe", meinte die Französin. Zudem wolle sie ihre Range Time verbessern, denn sie "fahre nicht sehr schnell zum Schießstand".
Das könnte Dich auch interessieren: Bö-Brüder packen Anekdote aus: "Hättest mich umbringen können"
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/03/23/4112734-83392333-2560-1440.jpg)
Bö-Brüder im großen Interview: "Don't drink and drive"
Quelle: Eurosport
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung