Östersund: DSV-Staffel läuft trotz Strafrunde und zehn Nachladern in Östersund aufs Podest

Die deutsche Herren-Staffel um Roman Rees, Johannes Kühn, Philipp Nawrath und Benedikt Doll haben trotz einer Strafrunde und zehn Nachladern in Östersund den fünften Podestplatz im fünften Weltcuprennen geholt. "Gott sei dank", stöhnte Nawrath, nachdem Benedikt Doll als Schlussläufer noch furios aufholte und den dritten Platz für die DSV-Athleten sicherte.

Nervenkrimi beim letzten Schießen: Doll rettet Podium für DSV

Quelle: Eurosport

"Ich habe immer dran geglaubt und konnte die letzten Meter sogar noch genießen", ergänzte Doll: "Wir können sehr zufrieden sein."
Rees legte für das DSV-Quartett einen Traumstart ohne Fehlschuss hin. Doch Kühn leistete sich eine Strafrunde und ließ eine Lücke von über einer Minute zur Spitze reißen. "Ich war selber schuld. Es war nicht gut von mir - einfach ärgerlich", sagte Kühn. Nawrath kam trotz zwei Nachladern dank überragender Laufleistung etwas heran, Doll nutzte dann beim Sieg der norwegischen B-Besetzung die Fehler der Vorderleute zum späten Comeback.
Am Sonntag (16:00 Uhr auf Eurosport 1) steht zum Abschluss in Schweden der Massenstart auf dem Programm. Dabei kehren einige der zuletzt wegen Corona fehlenden Topstars wie Sturla Holm Lägreid zurück, die Bö-Brüder um Dominator Johannes Thingnes Bö verzichten allerdings noch auf einen Start.
Ab Donnerstag startet dann das Weltcupfinale am Holmenkollen.
(SID)
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