In der 48. Runde von Sao Paulo hatte sich Hamilton am vergangenen Sonntag neben Verstappens Red Bull gesetzt und lag schon leicht vorne. Der Niederländer bremste auf der Innenbahn aber später, wurde dadurch aus der Kurve getragen und drängte auch Hamilton in die Auslaufzone.
Die Rennleitung stufte das Manöver des WM-Spitzenreiters nicht als strafwürdig ein und verzichtete auch auf eine Untersuchung. Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff bezeichnete diese Entscheidung später als "lachhaft." Die Silberpfeile machten daraufhin Anspruch auf erneute Prüfung jenes Vorfalls geltend.
Die Entscheidung über eine mögliche Strafe für Verstappen vertagten die Stewards nun auf Freitag. Zunächst wird es dann allerdings darum gehen, ob überhaupt eine neue Untersuchung eingeleitet wird. Dies geschieht nur, wenn Mercedes am Donnerstag nach Meinung der Stewards neue, signifikante Erkenntnisse einbringen konnte.
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Bereits vor der Anhörung am Donnerstag machte Verstappen klar, dass er wieder so handeln würde. "Als Fahrer wissen wir ganz genau, was wir in einem Auto machen können und was nicht. Wir haben hart gekämpft, haben spät in die Kurve gebremst, die Reifen waren schon etwas abgenutzt. Wenn ich noch stärker abrupt nach links gezogen hätte, hätte ich mich gedreht", erklärte der 24-Jährige: "Deshalb sind wir die Fahrer. Wir versuchen, das Auto zu kontrollieren."
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(mit SID und Motorsport-Total.com)

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