Eurosport
Silverstone-GP - Toto Wolff nach erstem Formel-1-Sprint: Das stört mich am neuen Format besonders
Von
Publiziert 17/07/2021 um 21:12 GMT+2 Uhr
Mercedes hat im ersten Formel-1-Sprintrennen überhaupt mit beiden Fahrern gepunktet. Lewis Hamilton und Valtteri Bottas belegten im 17-Runden-Rennen in Silverstone die Positionen zwei und drei hinter Red-Bull-Fahrer Max Verstappen. Doch völlig zufrieden war Mercedes-Teamchef Toto Wolff nach dem ersten Sprintqualifying nicht. Das Format an sich habe ihn nicht überzeugt, meinte Wolff.
Mercedes-Chef Toto Wolff
Fotocredit: Getty Images
Toto Wolff outet sich zwar als "Fan des Starts", fügte aber hinzu: "Statt 17 Runden wäre es gut, nur fünf oder acht zu fahren."
Außerdem stört Wolff, wie die Formel 1 mit dem Begriff Pole Position umgeht. Denn unter dem Sprintrennen-Format erhält nicht der Qualifying-Schnellste die Pole Position, sondern der Sieger des Sprintqualifyings.
"Unabhängig davon, dass Lewis auf [Startplatz eins] war: Die Poleposition sollte im Qualifying und nicht im Sprintrennen vergeben werden", sagte Wolff und betonte: "Ich hätte das auch gesagt, wenn es andersrum ausgegangen wäre."
Ist es aber nicht: Hamilton verlor das Sprintrennen gleich am Start gegen Verstappen, der die volle Punktzahl für den Samstagserfolg einstrich: drei Zähler.
Wolff: "Eingebüßter Punkt ist ärgerlich"
"Wir haben einen Punkt eingebüßt", sagte Wolff dazu. "Das ist ärgerlich. Für morgen aber ist alles noch offen."
"Ich denke, alle Autos an der Spitze haben eine ziemlich ähnliche Pace. Das schafft Raum für unterschiedliche Strategien", so der Mercedes-Teamchef weiter.
Einen Vorteil für seinen Rennstall sehe er darin, dass Bottas ebenfalls unter den Top 3 vertreten sei, Verstappen-Teamkollege Sergio Pérez aber ganz hinten steht. In jedem Fall aber werde Mercedes "kämpfen" müssen, meinte Wolff.
Wolff sieht bei Reifenstrategie für Sonntag zwei Möglichkeiten
Offen ist die Frage, mit welchen Reifen die Mercedes-Fahrer im Rennen antreten. Denn das Sprintformat sorgt für freie Reifenwahl im Grand Prix, auch für die Top Ten. Wolff: "Es dürfte interessant werden, ob man auf zwei Stopps und Vollgas oder auf einen Stopp und Reifenmanagement geht."
Obwohl die Medium-Pneus im Sprintqualifying starke Verschleißerscheinungen gezeigt hatten, gab sich Wolff "ziemlich zufrieden damit, wie die Reifen performt haben", zumal "die Jungs eben Vollgas gemacht haben", wie er sagte.
EXTRA TIME - Der Eurosport-Podcast:
Das könnte Dich auch interessieren: Von 1950 bis heute: Die Qualifying-Modi der Formel 1
/origin-imgresizer.eurosport.com/2021/04/26/3121785-63991428-2560-1440.jpg)
Historischer Monaco-GP: Alesi setzt Lauda-Ferrari in die Mauer
Quelle: SNTV
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung