09.06.19 - 20:10
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GP von Kanada - 9 Juni 2019

GP von Kanada - Erleben Sie die Formel 1 LIVE bei Eurosport. Los geht's am 9 Juni 2019 um 20:10 Uhr. Mit unserer Live-Berichterstattung sind Sie hautnah dabei!
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Highlights 
 
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Wie die Story mit Sebastian Vettel (Ferrari) weitergeht, gibt's heute im anderen Live-Ticker von Stefan Ehlen zu lesen, den man in der Newsübersicht findet. Aus diesem Ticker verabschieden wir uns jetzt. Das war's, bis zum nächsten Mal: Christian Nimmervoll & Marco Helgert.

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Jetzt taucht Vettel mit ein bisschen Verspätung im Podium-Room auf. Er und Hamilton schlagen kurz ab - kein böses Blut. Aber Vettel meckert wieder: "Wo soll ich hin?"

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Vettel marschiert in die Mercedes-Garage rein. Als er wieder in der Box auftaucht, jubeln die Fans. Er geht also doch zur Siegerehrung. Im ersten Moment wollte er das wohl nicht, denn er war schon im Motorhome. Jetzt winkt er den Fans. Versöhnliche Szenen.

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Man merkt, dass Hamilton lieber anders gewonnen hätte. Aber er freut sich dennoch über den Sieg. Mit fünf Siegen in sieben Rennen ist er der Dominator dieser Saison. In der WM baut er seinen Vorsprung auf nunmehr 29 Punkte vor Bottas aus.

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Lewis Hamilton (Mercedes) über den Zwischenfall in Kurve 4: "Das ist absolut nicht die Art und Weise, wie ich gewinnen wollte." Sebastian Vettel ist direkt zu den Rennkommissaren gegangen. Er spritzt die Top-3-Interviews heute. Ist vielleicht auch besser so ...

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Sebastian Vettel (Ferrari) hat die Rennleitung als "blind" geschimpft am Funk. Ob das auch noch ein Nachspiel hat?

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Auf den weiteren Punkteplätzen hat es keine Verschiebungen mehr gegeben. Bottas wird Vierter vor Verstappen. Die beiden haben nach ihren schlechten Qualifyings das Maximum rausgeholt.

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Vettel funkt in der Auslaufrunde: "Nein, nein, nein, nicht so, nein, nein!" Er ist sinkt-, stinksauer! "Ich hatte Glück, dass ich nicht in der Mauer gelandet bin. Wo zur Hölle hätte ich denn hinfahren sollen?" Auf Twitter gibt es schon harte Reaktionen gegen die Strafe. Nigel Mansell bezeichnet sie zum Beispiel als lächerlich.

70 

Charles Leclerc (Ferrari) hat auf der Ziellinie sechs Sekunden Rückstand und wird somit Dritter. Da wäre es beinahe noch eng geworden im Fernduell der Ferrari-Piloten. Aber jetzt sind wir gespannt, wie sauer Vettel die Strafe kommentieren wird.

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Sebastian Vettel (Ferrari) fährt in Montreal als Erster über die Ziellinie - aber wegen seiner Fünf-Sekunden-Strafe gewinnt Lewis Hamilton (Mercedes) den Grand Prix von Kanada!

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Letzte Runde beginnt. Probiert Hamilton noch eine Attacke? Gescheit wäre es nicht. Aber es hätte Eier!

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Vettel führt 0,8 Sekunden vor Hamilton. Fünf Sekunden wird er in einer Runde nicht mehr rausholen, insofern sieht es stark nach dem siebten Mercedes-Sieg im siebten Rennen aus.

69 

Die vorletzte Runde läuft. Hamilton lässt nicht locker. Die beiden überrunden gleich Ricciardo.

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Valtteri Bottas (Mercedes) geht an die Box, um frische Reifen abzuholen. Er will den Bonuspunkt. Indes sehen wir ein top Manöver von Kwjat gegen Sainz. Er liegt jetzt auf P10!

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Hülkenberg wird gleich von Vettel überrundet. Der Deutsche fährt mit seinem Getriebe immer noch. Aber auf Ricciardo hat er wieder 3,6 Sekunden Rückstand. Für Renault wird es dennoch ein gutes Ergebnis heute.

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Was wir auch beachten sollten: Charles Leclerc fährt momentan deutlich schneller als Vettel. Er hat nur 8,1 Sekunden Rückstand. Wenn der Monegasse da noch näher rankommt, könnte Vettel sogar auf P3 zurückfallen.

65 

Hamilton ist dran an Vettel. Aber der gute Topspeed des Ferrari hilft Vettel natürlich.

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Hamilton fährt wieder ran an Vettel, nur noch eine Sekunde Abstand. Es hätte natürlich echt Stil, wenn er die Angelegenheit auf der Strecke regelt und Vettel überholt. "Dann gibt's keine schlechte Nachrede", meint 'ORF'-Experte Alexander Wurz. "Und einer wie Lewis tickt vielleicht so. Auch wenn das natürlich gefährlich wäre."

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Top 7: Vettel vor Hamilton (1,3), Leclerc (10,1), Bottas (35,9), Verstappen (56,7), Ricciardo (64,2) und Hülkenberg (66,4).

62 

Sebastian Vettel hat einen richtig dicken Hals: "Ich hatte Gras auf den Reifen. Wo zur Hölle hätte ich denn hinfahren sollen? Hätte er nach innen gezogen, dann hätte er mich ja überholen können. Die stehlen uns das Rennen!"

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Lewis Hamilton (Mercedes) meldet Probleme mit der Power, fährt aber noch in vollem Renntempo. Sein Rückstand beträgt 2,4 Sekunden. Vettel wird versuchen, sich jetzt mehr als fünf Sekunden Vorsprung zu verschaffen. Das ist nicht unmöglich. Wir sind in der 61. von 70 Runden.

60 

Sebastian Vettel (Ferrari) beschwert sich über die Strafe: "I had nowhere to go. Seriously, I had nowhere to go." Andererseits kann man argumentieren: Er hat einen Fehler gemacht, der ihn unter normalen Umständen die Führung gekostet hätte. Das wird jetzt durch die Strafe kompensiert.

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Funkspruch an Hamilton: "Vettel bekommt fünf Sekunden Strafe. Du musst ihm nur am Getriebe bleiben."

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Und jetzt spricht die Rennleitung ein Machtwort: Fünf Sekunden Strafe gegen Sebastian Vettel (Ferrari), weil er bei seinem Ausritt auf unsichere Art und Weise zurück auf die Strecke gefahren ist!

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Indes gibt es noch keine Entscheidung der Kommissare, ob Vettel bestraft wird oder nicht.

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Der Renningenieur von Magnussen versucht zu beruhigen: Die Jungs hätten nach seinem Crash die ganze Nacht gearbeitet. Als Magnussen weiter murrt, meldet sich Teamchef Günther Steiner persönlich: "Es reicht. Genug ist genug." Starker Tobak!

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Kevin Magnussen (Haas) fährt auf P18. Bei ihm läuft's nicht so toll. Er funkt: "This is the worst experience I've ever had. In any racecar. Ever."

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Leclerc hat übrigens 22,7 Sekunden Vorsprung auf Bottas. Das wäre genug für einen Boxenstopp. Ist insofern relevant, als er sich mit frischen Reifen den Punkt für die schnellste Runde holen könnte.

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Max Verstappen hat auch den zweiten Renault überholt. Jetzt liegt er auf P5, 14,7 Sekunden hinter Bottas. Damit sollte er seine Zielposition für dieses Rennen eingenommen haben, wenn nicht noch was passiert.

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Hamilton verbremst sich wieder in der Haarnadel. Damit fällt er a) ein bisschen zurück und b) tut das den Reifen nicht gut. Neuer Abstand: 1,3 Sekunden.

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Verstappen fährt ganz locker an Hülkenberg vorbei und macht jetzt Jagd auf Ricciardo. Den wird er auch gleich haben, und dann liegt er immerhin auf P5.

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Uns wäre lieber, die beiden machen das auf der Strecke aus. Hamilton ist schon wieder dran. Und ein Racing Point unmittelbar vor Vettel. Es bleibt spannend.

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Die Rennleitung meldet: Das Manöver von Vettel ist "under investigation".

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Bei Mercedes gibt's jetzt Diskussionen darüber, ob das Zurückfahren auf die Strecke von Vettel fair war. Vettel hat Hamilton sicher nicht absichtlich abgedrängt. Aber natürlich ist das eine strittige Situation.

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Max Verstappen (Red Bull) kommt jetzt an die Box. Wechselt von Hard auf Medium für den letzten Stint.

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Was für eine Szene in Runde 48: Sebastian Vettel (Ferrari) kommt in Kurve 4 von der Strecke ab. Hamilton ist schon fast vorbei, bremst aber geistesgegenwärtig ab, weil ihn Vettel sonst gegen die Mauer gedrängt hätte. Hamilton beschwert sich sofort am Funk: Das war gefährlich!

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Vettel und Hamilton laufen auf zwei Überrundete auf. Und Vettel rutscht von der Strecke!

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Diejenigen, die einen zweiten Boxenstopp planen, müssen demnächst reinkommen. Aber das betrifft keinen von denen, die um den Sieg kämpfen heute.

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Vettel wird vom Renningenieur darauf hingewiesen: "When the numbers on the steering wheel are correct, take actions." Gibt es da möglicherweise erhöhte Temperaturen von Bremsen oder Reifen? Wir können es im Moment nur erahnen.

45 

Hamilton robbt sich langsam wieder in die DRS-Sekunde zurück. In dieser Runde hat er das Fenster hauchdünn verpasst.

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Max Verstappen fährt eine sehr mutige Taktik. Er würde bei einem Boxenstopp wohl vor Ricciardo auf die Strecke zurückkommen. Und er hätte für das Finish die mit Abstand besten Reifen. Aber natürlich bauen seine Rundenzeiten jetzt langsam ab.

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Vettel kontert mit der schnellsten Rennrunde: 1:15.2. Der Ferrari ist noch nicht geschlagen.

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Top 7: Vettel vor Hamilton (1,3), Leclerc (13,1), Verstappen (20,2), Bottas (33,2), Ricciardo (37,3) und Hülkenberg (40,4).

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Vettel hat natürlich sieben km/h mehr Topspeed auf seiner Seite, um den DRS-Nachteil auf der Geraden zu kompensieren. Nichtsdestotrotz könnte das jetzt ein spannendes Duell werden. Auch wenn Hamilton wegen eines Verbremsers in der Haarnadel gerade ein paar Meter Boden verliert.

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An der Spitze ist jetzt richtig Adrenalin angesagt, Lewis Hamilton (Mercedes) ist in der DRS-Sekunde drin und attackiert Sebastian Vettel (Ferrari)!

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Bottas geht auf der langen Gerade endlich an Ricciardo vorbei und ist jetzt Fünfter. Musste danach vor dem Senna-S noch einen starken Konter der Australiers abwehren. Aber das ist ihm gelungen.

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Daniel Ricciardo (Renault) steht gewaltig unter Druck von Bottas, vor der Zielschikane ist das jetzt seit drei Runden immer knapp. Aber: "Bottas Topspeed ist nicht stark, muss man sagen", findet 'ORF'-Experte Alexander Wurz.

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Ein bisschen unbemerkt von den TV-Kameras hat Hamilton seinen Rückstand auf 2,2 Sekunden verkürzt. Im Moment scheint er etwas schneller zu sein als der Leader. Dieses Rennen ist noch nicht entschieden.

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Charles Leclerc (Ferrari) geht in Runde 35, also genau zu Halbzeit des Rennens, am Red Bull von Verstappen vorbei und ist wieder Dritter. Ist aber ohnehin nur ein "virtuelles" Duell, denn Max Verstappen war ja noch nicht beim Boxenstopp.

35 

Bottas zeigt sich neben Ricciardo, aber der Australier verteidigt hart und sehenswert. Trotz DRS ist der Renault für den Mercedes kein Kanonenfutter.

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Charles Leclerc (Ferrari) kommt in Runde 33 als letzter der Sieganwärter an die Box. Das war wohl länger geplant. Bitter: Er kommt knapp hinter Verstappen auf die Strecke, hinter dem er jetzt möglicherweise Zeit verlieren wird.

33 

Charles Leclerc fährt gerade 1:17.1 mit seinen Mediums. Vettel 1:15.9. Und Hamilton 1:15.5.

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Bottas kommt interessanterweise zwischen Ricciardo und Hülkenberg als Sechster auf die Strecke. Ricciardo muss aber wahrscheinlich nochmal an die Box. Somit sollte er mindestens auf P5 aufrücken.

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Valtteri Bottas (Mercedes) kommt in Runde 30 und wechselt von Medium auf Hard.

30 

Ferrari splittet die Strategie, Leclerc soll so lange wie er kann draußen bleiben. Ergibt Sinn: Nach hinten hat er 17,5 Sekunden Puffer auf Bottas. P3 ist ihm also fast sicher. Und sollte ein Safety-Car auf die Strecke, hat Ferrari je ein Auto für beide Entwicklungen.

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Hamilton wechselt zwei Runden nach Vettel auf den Hard. Er kommt knapp vor Bottas an dritter Stelle auf die Strecke zurück, bleibt aber 4,8 Sekunden hinter Vettel. Zwei Runden, die ganz schön gekostet haben ...

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Hamilton kann keine schnelleren Zeiten fahren als Vettel. Das wird mit einem "Overcut" nichts werden. "Jetzt können sie nur eins probieren: Möglichst lang draußen bleiben und am Ende mit den frischeren Reifen attackieren. Aber im Augenblick läuft alles auf Vettel hinaus", meint 'ORF'-Experte Alexander Wurz.

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"Lewis, it's Hammer-Time!"

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Sebastian Vettel (Ferrari) kommt in Runde 26 als erster Sieganwärter an die Box. Wechselt auf den Hard und wird damit bis ins Ziel durchfahren. Er kommt vor ein paar Überrundeten als Dritter wieder auf die Strecke.

26 

Hamilton klingt ein bisschen außer Atem und lässt wissen, dass er mit diesem Reifensatz nicht schneller fahren kann. Ferrari und Mercedes sind in dieser Phase des Rennens wirklich gleich schnell. Ganz spannender Grand Prix, auch wenn es keine Rad-an-Rad-Action gibt im Moment.

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"Push now!", kommt als Befehl an Vettel.

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Top 7: Vettel vor Hamilton (1,6), Leclerc (4,5), Bottas (21,5), Verstappen (23,7), Ricciardo (37,2) und Hülkenberg (42,3).

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Nico Hülkenberg (Renault) klagt über das Getriebe. Er sagt, es kommt ihm vor, als werde es gleich den Geist aufgeben.

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"Es ist zum taktischen Rennen geworden. Jetzt wird Schach gespielt an der Boxenmauer", analysiert 'ORF'-Experte Alexander Wurz. Die große Frage ist: Wer von den Top 3 kommt als Erster rein?

22 

Leclerc ist im Moment der schnellste Fahrer im Feld. Er hat seinen Rückstand auf Vettel wieder auf fünf Sekunden reduziert. Das war schon um einiges mehr.

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Hülkenberg liegt 3,6 Sekunden hinter Ricciardo im Moment, hat aber die etwas frischeren Reifen. Das Teamduell ist für heute noch nicht entschieden. Geht da um den sechsten Platz im Moment.

20 

Funk an Charles Leclerc: "Wir wechseln auf Plan B." Was Plan B ist, wissen wir nicht. Vielleicht ein vorgezogener Boxenstopp, um einen Undercut gegen Hamilton zu probieren? Oder sogar auf eine Zweistoppstrategie zu wechseln?

18 

Man merkt, dass die Top 3 das Tempo anziehen jetzt. Das lässt darauf schließen, dass bald der erste Boxenstopp geplant ist.

18

Charles Leclerc (Ferrari) dreht die schnellste Runde: 1:16.5.

16

Boxenstopp von Nico Hülkenberg (Renault) in Runde 16: Er wechselt auf den Hard und kommt hinter Ricciardo, aber vor Gasly wieder auf die Strecke. Renault ist heute recht konkurrenzfähig.

16 

Zwischen Vettel und Hamilton ist der Abstand stabil bei zweieinhalb Sekunden. Hamilton hat von den Motorproblemen seit der Aufwärmrunde nichts mehr gemeldet. Scheint, dass er den Boxenstopp abwartet. Und es ist relativ klar jetzt, dass Ferrari und Mercedes auf einer Einstoppstrategie sind.

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Lokalmatador Lance Stroll (Racing Point) liegt im Moment auf P8. Er hat hier auf Williams seinen ersten Punkt in der Formel 1 geholt. Aber er war natürlich noch nicht an der Box. Das verzerrt es etwas.

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Kwjat geht an Magnussen vorbei und ist jetzt 13. Außen im Senna-S. Schön gemacht.

14 

Hülkenberg ist der einzige Fahrer, der immer noch auf dem Soft fährt und den noch nicht gewechselt hat. Und seine Zeiten sind ganz okay, nur 0,3 Sekunden langsamer als von Vettel.

12 

Top 6: Vettel vor Hamilton (2,2), Leclerc (6,7), Hülkenberg (18,7), Bottas (20,2) und Verstappen (21,0).

11

Das Rennen ist wieder freigegeben. Das Replay zeigt: Lando Norris hatte keinen Crash, wie wir zunächst angenommen haben. Sondern es war wohl ein Bremsproblem. Vielleicht wegen eines leichteren Einschlags davor? Das Team sagt: "Tut uns wirklich leid."

9

Norris steigt unverletzt aus, die Bremse rechts hinten brennt. Gelbe Flagge.

9

Und wir haben den ersten Crash: Es trifft Lando Norris (McLaren), er trudelt bei Start und Ziel aus.

9

Früher Boxenstopp bei Kimi Räikkönen und Daniel Ricciardo.

8 

Interessant ist, dass Leclerc das Tempo der Top 2 nicht mitgehen kann. Er muss von Hamilton bereits um 3,3 Sekunden abreißen lassen. Dahinter hat er sechs Sekunden Puffer auf Ricciardo.

7

Pierre Gasly (Red Bull) kommt in Runde 7 an die Box. Wechselt von Soft auf Hard. Das ist ambitioniert zum Durchfahren und riecht nach einer Zweistoppstrategie.

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"Der Red Bull", funkt Lando Norris (McLaren), "ist im Moment viel schneller." Und kaum ist das gesagt, geht Verstappen auch schon vorbei: Kampf um P8.

6

Carlos Sainz (McLaren) wurde extrem früh an die Box geholt, weil seine Bremsen überhitzt haben. Da hat sich irgendwas in den Bremsen verfangen, und das musste entfernt werden.

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Valtteri Bottas steckt, das überrascht uns, hinter Hülkenberg fest. Hat schon zehn Sekunden Rückstand auf die Spitze. Das hat sich der Finne sicher anders vorgestellt.

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Vettel baut seinen Vorsprung auf zwei Sekunden aus. Das fängt sehr, sehr gut an aus deutscher Sicht.

2

Albon wurde, das zeigt das Replay, in Kurve 1 zwischen einem Racing Point und einem Alfa Romeo eingeklemmt. Dabei ging der Frontflügel verloren. Er nutzt die Gelegenheit und wechselt auf den Hard.

2 

Vettel hat schon mehr als eine Sekunde Vorsprung und Hamilton damit aus der DRS-Sekunde abgehängt. Ein erster wichtiger Schritt.

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Hülkenberg geht an Bottas vorbei und ist Sechster. Weiter hinten verliert Alexander Albon den Frontflügel.

1 

Die Top 5 kommen gut weg, keine Positionsverschiebungen. Und kurz vor dem Start noch ein erlösender Funkspruch: "Wir haben kein Problem, Lewis."

 

Aber er wird von P2 starten, ganz normal. Daumen drücken, dass es klappt. Wäre schade, wenn wir um dieses tolle Duell bestohlen werden heute.

 

Hamilton kam am Start langsam weg, jetzt fährt der Mercedes aber normal. Er meldet am Boxenfunk, dass er glaubt, dass es da ein Problem gibt. Das fängt nicht gut an!

 

... und das Feld setzt sich in Bewegung. Was muss jetzt in Vettel vorgehen? Ganz wichtig, am Start voll konzentriert zu sein. Der Weg zur ersten Kurve ist nicht lang. Aber die Gerade am Ende der ersten Runde schon. Da heißt es wachsam sein. Nur noch wenige Augenblicke ...

 

Die Spannung steigt langsam. Auch bei den VIPs im brandneuen Paddock-Club. Der neue Race-Control-Room wurde übrigens dem verstorbenen Rennleiter Charlie Whiting gewidmet. Aber wir schweifen ab. Es lichtet sich in der Startaufstellung ...

 

Wir bieten wie immer zwei Live-Ticker. Hier konzentrieren wir uns ganz auf das Geschehen auf der Strecke - der ideale "Second Screen" mit zusätzlichen Infos, die den Kollegen von RTL, Sky und ORF manchmal entgehen. Wir, das sind Christian Nimmervoll (Kommentar) und Marco Helgert (Daten). Im Ticker "Paddock live" begleitet Stefan Ehlen durch den Rennsonntag. Er liefert in Echtzeit erste Reaktionen und Analysen aus dem Fahrerlager.

 

Nico Hülkenberg (Renault) hat sich den siebten Startplatz gesichert - sein bestes Quali-Ergebnis der Saison. Für andere gab's Strafen: Kevin Magnussen (Haas) startet aus der Box statt von P910, weil er nach seinem Crash groß umbauen musste. Und Carlos Sainz (McLaren) rutschte von P9 auf P12 ab, weil er sich in Q1 unglücklich angestellt und Alexander Albon (Toro Rosso) blockiert hatte.

 

Ein Regenrennen wird's eher nicht werden. Es ist strahlend sonnig in Montreal, die Stimmung auf den Rängen ist klasse. Kaum eine Stadt lebt und feiert die Formel 1 so wie Montreal. Momentan haben wir 28 Grad Luft- und 52 Grad Asphalttemperatur. "Es wird ein interessantes Rennen. Es ist sehr heiß, ich rechne mit vielen verschiedenen Strategien", sagt Verstappen, der übrigens auf dem Hard startet und einen langen ersten Stint plant.

 

Eins ist klar: Bei normalem Rennverlauf werden entweder Vettel, Hamilton oder Leclerc gewinnen. Aber was ist in Montreal schon normal? Der Circuit Gilles Villeneuve mit seinen eng stehenden Mauern und legendären Passagen wie dem Senna-S oder der Wall of Champions ist immer für eine Safety-Car-Phase gut. Und überholen kann man hier auch. Es ist angerichtet für einen tollen Racing-Abend.

 

Und es ist nicht nur ein Duell zwischen Vettel und Hamilton zu erwarten. Charles Leclerc (Ferrari) auf P3 hat ein starkes Wochenende mit einem durchschnittlichen Qualifying gezeigt. Valtteri Bottas (Mercedes) könnte von P6 nach vorne pflügen - er ist auf dieser Strecke immer stark. Und Max Verstappen (Red Bull) hat als Neunter in der Startaufstellung freie Reifenwahl.

 

Was sagt die Strategieprognose von Pirelli vor den 70 Runden? Am wahrscheinlichsten ist eine Einstoppstrategie Medium-Hard mit Boxenstopp zwischen Runde 17 und 25. Denkbar auch eine Einstoppstrategie Soft-Hard (Runde 12 bis 18). Oder auch eine Zweistoppstrategie Soft-Hard-Medium. Da könnte es den ersten Boxenstopp schon in der sechsten Runde geben.

 

Kurz zur Ausgangslage: Sowohl Ferrari als auch Mercedes startet mit dem Medium. Der Soft könnte schon nach wenigen Runden abbauen und ist etwa für Daniel Ricciardo (4.) und Pierre Gasly (5.) sicher kein Vorteil. Vettel hat den Vorteil auf den Geraden. Im Qualifying war er da um 7,2 Sekunden schneller als Hamilton. Dafür war der Mercedes, was den Reifenverschleiß betrifft, im Longrun konstanter.

 

Ein bisschen besorgt ist die Stimmung bei Mercedes trotzdem. Alle drei Mercedes-Teams fahren in Montreal erstmals mit dem neuen Phase-2-Motor. Und einer davon ist bereits am Samstagmorgen bei Lokalmatador Lance Stroll (Racing Point) spektakulär verraucht. Toto Wolff hat aber klargestellt, dass man die Motoren nicht drosseln wird, obwohl die Ursache gestern Abend noch nicht lokalisiert war.

 

"Es ist eine Riesenherausforderung, den Motor am Morgen aus- und dann wieder einzubauen", erklärt Hamilton. "Aber ich habe die besten Mechaniker der Welt." Normalerweise dauert so ein Motorumbau um die sechs Stunden. Die Mercedes-Mechaniker haben es heute in weniger als drei geschafft.

 

Gegen 18:00 Uhr deutscher Zeit, also etwas mehr als zwei Stunden vor dem Start, gab's zudem Aufregung bei den Silberpfeilen. Am Samstagnachmittag hatten die Mechaniker ein Hydraulikleck bei Lewis Hamilton festgestellt. Sobald das Auto aus dem Parc ferme zurück war, begann die Arbeit. Doch für den Start ist Stand jetzt nach diesen Schreckmomenten alles klar.

 

Guten Abend, liebe Formel-1-Fans! Heute gibt's zur Primetime keinen "Tatort", sondern den Grand Prix von Kanada! Und das könnte ein echter Thriller werden. Montreal ist immer für einen Klassiker gut. Und nach sechs Mercedes-Siegen en suite steht heute kein Mercedes, sondern Sebastian Vettel (Ferrari) auf Pole-Position.