"Das ist ein Sport, in dem man versucht, einen Wettbewerbsvorteil zu behalten oder zu gewinnen. Aber diese Situation ist zu weit gegangen", zeigte sich Wolff frustriert.
Vor allem bei Mercedes hat man mit dem ständigen Auf und Ab des Boliden zu kämpfen, Rekordweltmeister Lewis Hamilton litt beim Straßenrennen von Aserbaidschan unter starken Rückenschmerzen.
Daraufhin kündigte die FIA etwaige Maßnahmen an, um gegen das Porpoising vorzugehen. Ein Umstand, der bei Mercedes' Rivalen Red Bull und Ferrari auf Widerstand stieß.
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"Egal, ob es uns hilft oder schadet: Ich bin nicht der Ansicht, dass Regeländerungen in der Saison korrekt sind", sagte Weltmeister Max Verstappen. Sein Titelrivale Charles Leclerc (Ferrari) stimmte zu: "Das Team muss mir ein Auto geben, mit dem ich fahren kann."

Wolff wirft Red Bull und Ferrari "politische Spielchen" vor

Wolff warf seiner Konkurrenz nun vor, den Wettbewerb über die Sicherheit der Fahrer zu stellen. "Und einige Teamchefs versuchen, die Aussagen zu manipulieren, um ihren Wettbewerbsvorteil zu behalten. Zudem veranstalten sie politische Spielchen, wenn die FIA versucht, eine schnelle Lösung zu finden", so der Österreicher.
Es sei schlichtweg "hinterhältig", dass im Hintergrund versucht werde, die FIA zu beeinflussen. "Die Autos sind zu steif", prangerte Wolff an. Die FIA müsse sich des Sicherheitsrisikos annehmen - auch wenn damit in den laufenden Wettbewerb eingegriffen werden würde.
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