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Lewis Hamilton nach Debakel in Saudi-Arabien mit Galgenhumor: "Gibt es dafür überhaupt Punkte?"
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Publiziert 28/03/2022 um 10:26 GMT+2 Uhr
Rekordweltmeister Lewis Hamilton hat sich nach seinem zehnten Platz beim Rennen in Saudi-Arabien in Galgenhumor geflüchtet. Nach der Zieldurchfahrt fragte der Mercedes-Pilot seinen Renningenieur Peter Bonnington über das Teamradio: "Gibt es dafür überhaupt Punkte?" Der 37-jährige Brite hadert seit dem Jahreswechsel mit dem Silberpfeil, der nach den Regeländerungen nicht mehr um die Spitze fährt.
Lewis Hamilton
Fotocredit: Getty Images
In der Schlussphase des Rennens zog dem siebenmaligen Weltmeister Rückkehrer Kevin Magnussen im Haas davon. Das Team von Mick Schumacher war in der vergangenen Saison noch das schwächste Auto im Feld. "Am Ende konnte ich mit der Power des Haas nicht mithalten", gab der Rekordweltmeister bei "Sky" zu.
Vom 15. Startplatz rettete sich Hamilton mit einem soliden Rennen in Dschidda immerhin noch in die Top Ten und sicherte sich den letzten Zähler - was ihm dann außerhalb des Cockpits vor den Mikrofonen auch bewusst war. "Es ist natürlich enttäuschend. Aber ich habe immerhin einen Punkt", erklärte Hamilton.
Dennoch fährt der 37-Jährige weit hinter seinen Ansprüchen her. "Wir haben noch viel Arbeit vor uns. Aber wir sind ein großartiges Team, wir konzentrieren uns und geben unser Bestes", gab sich ein enttäuschter Hamilton nach dem Rennen kämpferisch.
Doch das Wochenende in Saudi-Arabien war für den Rekordchampion ein herber Dämpfer. Erst zwei Mal seit seinem Wechsel zur deutschen Traditionsmarke vor neun Jahren kam Hamilton auf einem schlechteren Platz ins Ziel.
Hamilton erlebt historisch schlechtes Wochenende
Zuletzt im vergangenen Jahr. In Führung liegend verbremste er sich in Baku wenige Runden vor Schluss nach einem Safety-Car-Restart und fiel ans Ende des Feldes zurück.
Bereits am Samstag hatte Hamilton im Qualifying ein historisch schlechtes Ergebnis eingefahren. Der Brite war erstmals in seiner Mercedes-Karriere aus Geschwindigkeitsgründen schon im Q1 ausgeschieden.
"Ich hatte einfach Probleme mit der Balance. Wir sind nicht da, wo wir stehen wollen", hatte er nach dem Debakel bei der Zeitenjagd gesagt.
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Lewis Hamilton
Fotocredit: Getty Images
Mercedes früh in der Krise
In der vergangenen Woche in Bahrain hatte sich Hamilton aufgrund des Doppel-Ausfalls der Red-Bull-Piloten Max Verstappen und Sergio Pérez noch auf das Podium gerettet.
Über lange Jahre war der Mercedes-Motor das Non plus ultra in der Königsklasse des Motorsports. In Dschidda fuhren nun lediglich drei Fahrer mit einem Mercedes-Motor in die Punkte.
Hamiltons Teamkollege George Russell machte wenig Hoffnung auf schnelle Besserung. "Wir machen kleine Schritte nach vorne, aber wir sind immer noch hinter Red Bull und Ferrari. Wir brauchen größere Schritte. Wann genau wir dran sein werden, ist schwierig zu sagen. Die anderen Teams verbessern sich auch", sagte der 24-Jährige.
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Quelle: SID
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