Zwar hat es mit Jules Bianchi oder Anthoine Hubert auch in der jüngeren Vergangenheit tragische Beispiele gegeben, generell fühlen sich die Fahrer aber eigentlich sicher und blenden die Gefahr aus. "Meine gesamte Generation hat nie ein brennendes Auto gesehen. Wir hatten gedacht, das wäre gar nicht mehr möglich", sagte Grosjean im Interview mit dem Schweizer Fernsehsender "SRF".
Sein Unfall habe aber allen in Erinnerung gerufen, dass auch heutzutage noch Feuerunfälle passieren können. "Deshalb wird dieser Unfall noch ein Nachspiel haben", meinte er und sieht das Positive darin: "Es gibt sehr vieles, was wir davon lernen können."
Grosjean glaubt, dass vor allem die Handschuhe zum Thema werden könnten. Denn vor allem seine Hände wurden bei dem Feuer in Mitleidenschaft gezogen, sodass er noch immer unter den Folgen leidet. "Sonst ist mir bei dem Unfall ja praktisch nichts passiert. Die Handschuhe aber können optimiert werden", sagte er.
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Denn der Franzose trug starke Verbrennungen an den Händen davon, die immer noch nicht verheilt sind. Noch immer habe er Probleme, morgens seine Hände richtig zu bewegen. Er sprach von einem "furchtbaren" und "schmerzhaften" Gefühl.
Ein gutes Gefühl gibt ihm aber die Tatsache, dass er mit seinem Unfall vielleicht etwas bewegen kann, damit andere Fahrer später einmal noch mehr geschützt sind - so wie ihm vielleicht der Unfall von Jules Bianchi und die Einführung des Halo-Systems das Leben gerettet hat. "Es macht mich stolz, in diese Sicherheitsforschung involviert zu sein, mit der Erfahrung, die ich gemacht habe."
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