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F1: Haug zieht Parallelen zwischen Schumacher und Hamilton
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Publiziert 16/10/2020 um 20:57 GMT+2 Uhr
Im September 2012 stand bereits fest, dass Lewis Hamilton zu Mercedes wechseln und dort Michael Schumacher ersetzen würde. Schumachers Rücktritt hingegen war noch nicht verkündet. In der Gerüchteküche wurde der damals 43-Jährige mit einem möglichen Wechsel ins Team von Peter Sauber in Verbindung gebracht. Ex-Mercedes-Motorsportchef erklärt den Ablauf des zweiten Schumacher Rücktritts.
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Die Erzählung, dass Schumacher eigentlich noch gar nicht aufhören wollte, sondern bei seinem endgültigen Rücktritt eher zwangsbeglückt wurde, die hält sich bis heute hartnäckig.
Schon beim ersten Rücktritt im Jahr 2006 soll er von Ferrari dazu gedrängt worden sein, am Höhepunkt abzutreten und Platz zu machen für einen jungen Mann namens Kimi Räikkönen.
Aber: "Ich kenne wenige Gerüchte in der Gerüchteküche Formel 1, die dann auch tatsächlich stimmen. Und so ist es da auch", erklärt der ehemalige Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug in einem Interview, das am Freitag um 17:00 Uhr auf den YouTube-Kanälen von "Motorsport-Total.com" und "Formel1.de" Premiere feierte.
Für Haug steht fest: "Da hat gar niemand irgendjemanden in die Rente geschickt. Das war ein ganz klarer Prozess, von Michael gesteuert. Wir hatten das damals ausgemacht, dass wir nochmal gemeinsam was unternehmen werden, als der Teamkauf anstand."
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Haug: Schumacher und Hamilton haben hart für Erfolge gearbeitet
Haug spricht mit Chefredakteur Christian Nimmervoll anlässlich des 91. Grand-Prix-Sieges von Hamilton beim Grand Prix der Eifel auf dem Nürburgring und versucht sich an der ewigen Frage, wer von beiden derzeitigen Rekordhaltern historisch betrachtet der bessere Formel-1-Fahrer war.
Die Frage, wer letztendlich besser war, kann (und möchte) Haug nicht mit letzter Gewissheit beantworten, obwohl sonst kaum jemand wie er in der einmaligen Position war, mit beiden so eng zusammengearbeitet zu haben. Er vermutet: "Wenn sie in ihrer Blüte gegeneinander fahren würden, wären sie wahrscheinlich nur durch wenige Tausendstelsekunden getrennt."
Was Hamilton und Schumacher verbindet: "Die sehr, sehr guten Fahrer [...] gehen einfach die berühmte Extra-Meile, die fragen nach, die haben die längsten Debriefings. Die machen nach einem Doppelsieg noch ein Debriefing." Dabei, grinst Haug, "gehen sie den Leuten auch auf den Wecker".
Verbalathleten - Der Eurosport-Podcast:
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