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Mick Schumacher droht Horror-Szenario Formel-1-Aus: Diese Optionen bleiben dem Deutschen in der Königsklasse
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Publiziert 27/09/2022 um 14:59 GMT+2 Uhr
Mick Schumacher droht das Horror-Szenario. Der Deutsche hat auch sechs Rennen vor dem Saisonende noch kein Cockpit für 2023. "Vollkommen unverständlich", wie Hans-Joachim Stuck gegenüber Eurosport.de analysiert. Doch eine baldige Verlängerung bei Haas scheint weiter unwahrscheinlich. Nur drei Rennställe haben noch ein Cockpit frei, viele Fahrer tummeln sich auf dem Markt. Die Optionen sind rar.
Mick Schumacher droht das Aus in der Formel 1
Fotocredit: Imago
Auch sechs Rennen vor dem Saisonende ist die Formel-1-Zukunft von Mick Schumacher ungewiss. Für Motorsport-Legende Hans-Joachim Stuck ist es "vollkommen unverständlich", dass der 23-Jährige noch keinen Sitz für die kommende Saison hat, wie er im Gespräch mit Eurosport.de erklärt.
"Ich verstehe nicht, wieso ihn sich noch niemand gesichert hat", sagt Stuck. Selten hielt die "Silly Season" derart lange an. Ende September sind noch drei Plätze in der Formel 1 vakant - unter anderem das zweite Haas-Cockpit neben Kevin Magnussen.
Denn der Vertrag von Schumacher läuft nach der Saison aus. "Er verdient es, den nächsten Karriereschritt zu machen", sagte Formel-1-Boss Ross Brawn bei "Sport1". Doch die Optionen sind rar.
Die Top-Teams Ferrari, Red Bull und Mercedes werden mit denselben Fahrerpaarungen wie 2022 in die kommende Saison starten. Auch bei Aston Martin und McLaren sind die Cockpits für 2023 besetzt. Am Dienstag verlängerte zudem Alfa Romeo den Vertrag mit Zhou Guanyu.
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Mick Schumacher droht das Formel-1-Aus: Ein Horror-Szenario für den Deutschen
Fotocredit: Getty Images
Haas-Verbleib bei "50 Prozent"
Eine Weiterbeschäftigung bei Haas steht nach wie vor infrage. Haas-Teamchef Günther Steiner erklärte in der vergangenen Woche bei "RTL", dass die Chancen für eine künftige Zusammenarbeit nur bei "Fifty-Fifty" lägen.
Schon in der Sommerpause war mit einer Unterschrift gerechnet worden, doch der US-amerikanische Rennstall legte die Gespräche überraschend auf Eis. Immer wieder zählte Steiner seinen Piloten öffentlich an. Gegenüber "speedweek.com" sagte er kürzlich: "Ihm fehlt die Konstanz."
Zuletzt hatte Schumacher seinen Teamkollegen allerdings im Griff, bezwang den Dänen in sechs der zurückliegenden sieben Rennen. "Mick wäre die beste Option für Steiner, denn er bekommt keinen Fahrer wie Lewis Hamilton", sagt Stuck.
Doch der Haas-Boss deutete an, "die meisten Fahrer mit einer Superlizenz" stünden auf der Kandidatenliste. Auch zu Nico Hülkenberg, Daniel Ricciardo und Antonio Giovinazzi hält der Südtiroler Kontakt. Eine Einigung mit Schumacher scheint demnach in weiter Ferne. Derzeit gäbe es "keine aktuelle Entwicklung", erklärte Steiner vergangene Woche.
Schumacher als Alonso-Nachfolger?
Entsprechend muss sich der Sohn des Rekordweltmeisters mit anderen Optionen befassen. Seit dem überraschenden Abgang von Fernando Alonso zu Aston Martin und dem Wechsel von Oscar Piastri zu McLaren ist auch das Alpine-Cockpit an der Seite von Esteban Ocon noch frei.
Der Franzose warb kürzlich öffentlich für den Deutschen. "Ich habe der Team-Leitung gesagt, dass ich am liebsten mit Mick Schumacher fahren würde. Wir sind befreundet, ich halte eine Menge von ihm", verriet der 26-Jährige.
Doch in der Pole Position stand bei Alpine zuletzt Medienberichten zufolge Pierre Gasly. Der 26-Jährige steht bei AlphaTauri unter Vertrag, eine zeitnahe Beförderung zu Red Bull scheint aber unwahrscheinlich. Helmut Marko bestätigte bei "Sky" Gespräche über einen Transfer.
Voraussetzung wäre aber, dass man einen Ersatz fände. In Colton Herta brach ein heiß diskutierter Kandidat zuletzt aber weg. Dem US-Amerikaner fehlen die nötigen Punkte für eine Superlizenz.
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Vettel nimmt Mick Schumacher in Schutz: "Man muss ihm Zeit geben"
Quelle: Perform
Tür bei Williams öffnet sich
Mit dem Aus von Nicholas Latifi bei Williams öffnete sich in der zurückliegenden Woche eine neue Tür für Schumacher. Teamchef Jost Capito schwärmte zuletzt: Der "Mick ist sehr schnell und ein guter Typ. Er müsste auf jeder Liste stehen von den Teams, die noch einen Sitz frei haben."
Doch auch Junior-Fahrer Logan Sargeant und Nyck de Vries, der als Ersatzfahrer in Monza bei seinem F1-Debüt im Williams in die Punkte fuhr, rückten zuletzt ins Rampenlicht beim Traditionsrennstall. Auch der Name des Australiers Jack Doohan wird beim neunmaligen Konstrukteurstweltmeister heiß diskutiert.
Schumacher droht also das Horror-Szenario Formel-1-Aus.
Formel-1-Aus für Schumacher?
Nach dem Karriereende von Sebastian Vettel zittert das Automobilland Deutschland erstmals seit 33 Jahren wieder vor einer Saison ohne deutschen Fahrer in der Königsklasse. Das wäre eine "Riesenscheiße", betonte Stuck im Gespräch mit Eurosport.de deutlich.
Auch für Schumacher selbst wäre ein Jahr ohne Cockpit "brandgefährlich". "Wenn Du erst einmal raus bist und dich nicht mehr beweisen kannst, bist du schneller weg als du gucken kannst", erklärte Stuck.
Am Sonntag (14:00 Uhr im Liveticker) geht es für den 23-Jährigen in Singapur um die nächsten Zähler. Spannender ist dieser Tage aber der Poker hinter den Kulissen. Es scheint, als säße Schumacher dabei längst nicht mehr auf dem Fahrersitz.
Die Fahrer für die Formel-1-Saison 2023
| Team | Fahrer 1 | Fahrer 2 |
| Mercedes | Lewis Hamilton | George Russell |
| Ferrari | Charles Leclerc | Carlos Sainz |
| Red Bull | Max Verstappen | Sergio Pérez |
| Aston Martin | Fernando Alonso | Lance Stroll |
| McLaren | Lando Norris | Oscar Piastri |
| Alfa Romeo | Valtteri Bottas | Zhou Guanyu |
| AlphaTauri | Pierre Gasly* | Yuki Tsunoda |
| Alpine | Esteban Ocon | offen |
| Haas | Kevin Magnussen | offen |
| Williams | Alex Albon | offen |
*Trotz bestehenden Vertrages bei AlphaTauri noch bei Alpine im Gespräch
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