Mick Schumacher erneut unter Druck: Haas-Pilot erhält wohl keinen neuen Vertrag während der Sommerpause

Die Zukunft von Mick Schumacher in der Formel 1 schien gesichert. Günther Steiner hatte zuletzt eine baldige Entscheidung angekündigt, der 23-Jährige nach steigender Formkurve auch andere Teams auf sich aufmerksam gemacht. Aber nun soll der Deutsche nach "RTL"-Informationen in der Sommerpause doch keinen neuen Vertrag erhalten. Stattdessen fordere der Haas-Boss eine deutliche Leistungssteigerung.

Sorgenfalten bei Schumacher

Fotocredit: Getty Images

Ohnehin scheint das Verhältnis zwischen Schumacher und Steiner beschädigt. Zu Saisonbeginn hatte der Südtiroler seinen Piloten mehrfach öffentlich angegangen. "Bei Mick haben wir ja gesehen, was passiert ist", hatte er nach dem Unfall in Monaco über Schumacher gesagt und kryptisch angedeutet: "Wir müssen sehen, wie wir von hier aus weitermachen."
Im Gespräch mit "RacingNews365" ordnete Schumacher derlei Aussagen zuletzt ein: "Jeder hat seine eigene Persönlichkeit und Günther hat auch seinen eigenen, einzigartigen Stil. Da gibt es kaum einen Filter zwischen dem, was er denkt und sagt."
In Silverstone sammelte Schumacher die ersten Punkte seiner WM-Karriere, setzte direkt danach in Österreich mit dem sechsten Rang ein weiteres Ausrufezeichen. Nach seinem Rücktritt hatte der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel seinen Freund als Nachfolger bei Aston Martin ins Gespräch gebracht.
Doch die britische Traditionsmarke entschied sich überraschend für die Verpflichtung von Alpine-Pilot Fernando Alonso. Viele Optionen bleiben Schumacher daher nicht mehr.
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Mick Schumacher - Haas F1

Fotocredit: Getty Images

Steiner setzt Schumacher unter Druck

Insofern setzt sein Rennstall Haas nach Informationen von "RTL" nun - anders als zuletzt kolportiert - auf den Faktor Zeit und legt die Vertragsgespräche auf Eis.
Denn trotz des Zwischenhochs in Großbritannien und Österreich liegt der Sohn des Rekordweltmeisters Michael Schumacher deutlich hinter seinem Teamkollegen zurück. Auch in der Fahrerwertung rangiert er zehn Punkte hinter dem Dänen.
Es scheint also, als fahre Schumacher in der zweiten Saisonhälfte um seine Zukunft in der Königsklasse.
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"Nicht da, wo wir sein wollten": Vettel glaubt an Trendwende

Quelle: Perform

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