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BVB: Jakub Blaszczykowski will vom AC Florenz zurück nach Dortmund - aber darf er?
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Publiziert 22/06/2016 um 15:30 GMT+2 Uhr
Bei der EM 2016 traf Jakub Blaszczykowski für Polen zum Sieg über die Ukraine, der Flügelspieler hat wieder annähernd denselben Status wie vor seinem Kreuzbandriss erreicht. Anders sieht es auf Vereinsebene aus. Dort endet Blaszczykowskis Leihe mit dem AC Florenz, am liebsten würde er zu Borussia Dortmund zurück. Kontakt mit dem BVB aber gab's noch keinen, die Entscheidung fällt nach der EM.
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Die Augen hatte er weit und den Mund noch weiter aufgerissen, Jakub Blaszczykowski zelebrierte sein Siegtor gegen die Ukraine. Als Gruppenzweiter hinter Deutschland zog Polen ins EM-Achtelfinale ein, dort wartet die Schweiz. Blaszczykowski, genannt Kuba, wird als Stammspieler dabei sein.
Sein Status im Nationalteam ist nach Verletzungssorgen (u.a. Kreuzbandriss) wieder annähernd unangefochten, anders sieht's auf Vereinsebene aus. Eine Entscheidung über Blaszczykowskis Zukunft wird erst im Anschluss ans Kontinentalturnier fallen.
BVB ist Blaszczykowskis Herzensklub
In der Vorsaison war der Flügelspieler von Borussia Dortmund an den AC Florenz ausgeliehen, 15 Einsätze, zwei Tore, zwei Assists, maximal solide. Und ohne Fortsetzung. "Kuba wird Florenz definitiv verlassen. Sein Wunsch ist es natürlich, nach Dortmund zurückzukehren", sagt Berater Wolfgang Vöge zur "Bild".
Kontakt zum deutschen Vizemeister habe es "bislang noch keinen" gegeben, berichtet Vöge.
Vöge spricht aus, was seinem Klienten am liebsten wäre: ein Comeback in Dortmund, wohin er 2007 wechselte. Gegenüber dem polnischen Blatt "Przeglad Sportowy“ sagt Blaszczykowski, was er denkt.
Ein Neustart in Schwarz-Gelb aber müsste mit der realistischen Aussicht auf Spielanteile verknüpft sein. "Wenn er dort womöglich nur auf der Bank sitzt, weiß ich nicht, ob das zufriedenstellend wäre", merkt Vöge an.
Das Alter? "Für Kuba gibt's immer einen Markt"
Im mit Neuzugängen überschwemmten Dortmunder Mittelfeld (Mikel Merino, Sebastian Rode, Emre Mor) wären Einsatzzeiten nicht gewiss, zumal unklar ist, wie Tuchel mit Kuba plant - oder eben nicht. Die einzige unwiderlegbare Tatsache sieht momentan so aus: Der BVB-Vertrag des 30-Jährigen ist bis 2018 datiert.
Das Alter bewertet Vöge übrigens nicht als Nachteil: "Für Kuba gibt‘s immer einen Markt und Interessenten."
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