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BVB: Jesse Marsch als Favre-Nachfolger im Gespräch
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Publiziert 03/06/2020 um 11:57 GMT+2 Uhr
Wer als Trainer in der kommenden Saison bei Borussia Dortmund an der Seitenlinie stehen wird, ist derzeit unklar. Zwar hatten die BVB-Bosse Lucien Favre eine Jobgarantie bis zum Saisonende ausgesprochen, dennoch ist ein Abschied des Schweizers im Gespräch. Laut Informationen der "Sport Bild" könnte Jesse Marsch von Red Bull Salzburg ein möglicher Nachfolger für den 62-Jährigen sein.
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Borussia Dortmund wird im Kampf um die Meisterschaft auch im zweiten Jahr unter Lucien Favre höchstwahrscheinlich ohne Titel bleiben.
Zuletzt war der ehemalige Bayern-Coach Niko Kovac als Nachfolger des BVB-Trainers im Gespräch. Die "Sport Bild" bringt mit Jesse Marsch von Red Bull Salzburg nun einen neuen Kandidaten ins Spiel, der den Schweizer beerben könnte.
Aktuell ist Marsch Chefcoach beim österreichischen Serienmeister Red Bull Salzburg. Der US-Amerikaner verfügt zudem über Erfahrungen in der Bundesliga: In der vergangenen Saison arbeitete er als Co-Trainer von Ralf Rangnick bei RB Leipzig. Im Juli 2019 wechselte er dann zum Schwesterklub nach Salzburg.
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Marsch formte Haaland bei RB Salzburg
Dort formte er auch Erling Haaland, der derzeit beim BVB als Tormaschine abliefert, in der Hinrunde zu einem der begehrtesten Offensivspieler Europas. Für den Norweger ging es im Winter zum BVB.
Marsch gilt als großer Motivator, als einer, der stets eine positive Mentalität von seinen Spielern einfordert.
Fans auf sich aufmerksam gemacht hatte Marsch durch seinen gefilmten emotionalen Halbzeit-Appell an der Anfield Road: "Es ist nicht ein fucking Freundschaftsspiel, es ist ein fucking Champions-League-Spiel", so die Worte, die der Amerikaner bei der 3:4-Niederlage gegen den FC Liverpool in der Champions-League-Gruppenphase dort unter anderem von sich gab.
In der Königsklasse zog Salzburg hinter Liverpool und dem SSC Neapel knapp den Kürzeren. In der österreichischen Bundesliga steht der 46-Jährige mit RB Salzburg aktuell (nach einem Punktabzug für LASK Linz) auf Rang eins, gewann zudem gerade erst den österreichischen Pokal. Sein Vertrag läuft noch bis 2022.
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