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FC Bayern München: Darum wackelt der Wechsel von David Alaba
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Publiziert 15/07/2020 um 11:58 GMT+2 Uhr
David Alaba hat sich bislang nicht mit dem FC Bayern München über eine Vertragsverlängerung seines am 30. Juni 2021 auslaufenden Kontraktes einigen können. Um einen möglichen Abgang des 28-Jährigen in diesem Sommer gibt es seit Wochen Gerüchte. Doch zwei zentrale Punkte stehen einem Wechsel des Defensivspezialisten angeblich im Weg: Alabas Vertragsrestlaufzeit sowie seine Gehaltsvorstellungen.
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Geht er oder bleibt er? David Alaba spielt - abgesehen von einem halbjährigen Intermezzo in Hoffenheim - seit 2008 beim FC Bayern München. Seit der Saison 2011/12 ist der Österreicher Stammspieler beim Serienmeister. Doch nun mehren sich die Spekulationen um einen Abschied Alabas von der Säbener Straße.
Nach Berichten der "Bild" liebäugelt der 28-Jährige mit einem Wechsel nach Spanien zum FC Barcelona oder zu Real Madrid. Der FC Bayern würde ihn, wenn auch ungern, wohl für 36 Millionen Euro ziehen lassen. Aufgrund der Coronakrise sollen sich die ohnehin schon hoch überschuldeten spanischen Giganten die Dienste Alabas aber nicht leisten können.
Bei nur noch einem Jahr Vertragslaufzeit erscheint die vom FC Bayern aufgerufene Ablöse allerdings auch recht hoch.
FC Bayern: Alaba fordert mehr Gehalt
Zudem, so berichtet die "Bild" weiter, möchte Alaba sein jährliches Salär auf über 20 Millionen Euro aufstocken, was ihn in den Bereich der absoluten Topverdiener im Weltfußball aufsteigen lassen würde. Derzeit wird das Jahresgehalt des gebürtigen Wieners auf rund 15 Millionen Euro geschätzt.
Ein Alaba-Gesamtpaket würde sich etwa bei einem neuen Drei-Jahres-Vertrag auf rund 100 Millionen Euro belaufen.
Laut "Bild" sollen Manchester City, der FC Chelsea sowie Paris Saint-Germain bereit sein, Alaba zu den geforderten Konditionen unter Vertrag zu nehmen. Das Problem: Alle drei genannten Klubs sind für Alaba nicht die erste Wahl.
Der FC Bayern selbst hat die Hoffnung auf einen Verbleib des Abwehrchefs noch nicht aufgegeben. Trainer Hansi Flick, der voll auf den Nationalspieler setzt, betonte nach dem gewonnenen DFB-Pokalfinale gegen Leverkusen (4:2): "Die Wertschätzung ist riesengroß. Man kann in einem Verein, in dem man ausgebildet wurde, seine Karriere beenden. Das kommt nicht mehr allzu oft vor, ich würde mich wahnsinnig freuen."
Das letzte Wort im Fall Alaba ist noch nicht gesprochen.
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