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Matchwinner und bald schon Werner-Nachfolger? Olmo begeistert Leipzig
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Publiziert 13/06/2020 um 14:50 GMT+2 Uhr
Mit seinem Doppelpack beim 2:0-Sieg bei der TSG Hoffenheim hatte Dani Olmo entscheidenen Anteil daran, dass RB Leipzig nun für die Champions League planen kann. Trainer Julian Nagelsmann sagte über den Matchwinner: "Er ist ein großes Talent." Möglicherweise wird er gar direkter Nachfolger von Timo Werner? Die TSG Hoffenheim hat dagegen momentan ganz andere Sorgen.
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Das ausgeprägte Ego des erfolgreichen Rückkehrers kam beim Abschied aus der alten Heimat wieder einmal voll zum Vorschein. "Alex ist einer der fähigsten Manager - deswegen hat er ja auch mich zum Trainer gemacht", kommentierte Julian Nagelsmann grinsend die Trainersuche von Sportchef Alexander Rosen bei der TSG Hoffenheim. Der Aufforderung seines alten Kumpels Rosen ("selber machen") wird der Coach von RB Leipzig allerdings nicht nachkommen. Der 32-Jährige verfolgt weitaus höhere Ziele.
Schließlich ist den Sachsen der erneute Einzug in die Königsklasse nach dem 2:0 (2:0) in Sinsheim im Freitagsspiel kaum noch zu nehmen. Die hervorragende Ausgangsposition, für die der Spanier Dani Olmo mit seinem ersten Liga-Doppelpack (9. und 11.) sorgte, registrierte Nagelsmann mit großem Wohlwollen.
Nagelsmann: "Es sieht gut aus"
"Es sieht gut aus. Wenn wir die nächsten beiden Spiele gewinnen, sind wir in der Champions League", sagte der selbstbewusste Trainer des Tabellendritten, der seit zwölf Partien ungeschlagen ist.
Dass der Sieg des Herbstmeisters bei der TSG etwas glücklich zustandekam, hatte natürlich auch etwas mit Nagelsmann zu tun. "Ich habe die Mannschaft lange ausgebildet - wäre schade, wenn die hier gar nichts könnten", bewertete der Hoffenheimer Ex-Coach den überraschend starken Auftritt der Kraichgauer, die sich die Turbulenzen der vergangenen Tage nicht anmerken ließen.
Am Dienstag hatte sich der Klub von Nagelsmann-Nachfolger Alfred Schreuder getrennt. Seitdem wird die Mannschaft, die um den Einzug in die Europa League kämpft, von einem Sextett unter der Leitung Rosens betreut. Wer den früheren Nagelsmann-Assistenten Schreuder beerben soll, ist noch offen.
Rosen über Schreuder-Trennung: "Es gab Meinungsverschiedenheiten"
"Der Prozess hat noch nicht begonnen. Natürlich gibt es Profile, natürlich hat man den Markt im Blick, ohne konkret mit jemandem zu sprechen", sagte Rosen bei "Amazon": "Vielleicht werden wir nach der bevorstehenden englischen Woche unsere Gedanken intensivieren." Berichte über Dissonanzen zwischen Schreuder und den Profis musste Rosen teilweise bestätigen. "Es gab Meinungsverschiedenheiten", sagte der Sportchef bei "DAZN": "Aber das war alles im normalen Bereich."
Dass Schreuder unter anderem der Erfolg seines Vorgängers zum Verhängnis wurde, musste sogar Nagelsmann einräumen. "Ein bisschen einen Schatten habe ich schon hinterlassen", sagte der Trainer, dessen fehlende Bescheidenheit zumindest in diesem Fall zutreffend war. Immerhin hatte er die TSG in seiner Amtszeit vor dem Abstieg bewahrt und in die Champions League geführt.
Nagelsmann lobt Olmo: "Ein großes Talent"
Um die Königsklasse kreisen auch derzeit die Gedanken Nagelsmanns. Vor dem Finalturnier (wahrscheinlich im August) und der kommenden Saison müssen personelle Entscheidungen getroffen werden. Dabei geht es in erster Linie darum, wer den wohl zum FC Chelsea wechselnden Nationalstürmer Timo Werner ersetzen soll.
Obwohl zahlreiche Namen von möglichen Neuzugängen kursieren, bietet sich Nagelsmann seit Freitag auch eine Alternative aus den eigenen Reihen. "Er ist ein großes Talent und ein super Typ", sagte der Coach über Matchwinner Olmo, der zu Jahresbeginn für 19 Millionen Euro von Dinamo Zagreb zu RB gewechselt war: "Er wird noch viele gute Spiele für uns machen."
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(SID)
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