Mit den Händen in den Hüften stand Marco Reus ratlos im Mittelkreis, dann vergrub der Kapitän von Borussia Dortmund sein Gesicht im Trikot.
"Ich hätte das Spiel entscheiden können", klagte er nach dem enttäuschenden 1:1 (0:0) gegen den bisherigen Tabellenletzten FSV Mainz 05 bei "Sky": "Das tut mir sehr, sehr leid."
Zunächst hatte der Nationalspieler in der ersten Hälfte "eine Riesenchance" vergeben, dann schoss er einen Elfmeter neben das Tor (75.). "Die Enttäuschung ist groß", sagte Reus: "Wir wollen weiter nach oben. Aber wir haben es verpasst, einen weiteren Schritt nach vorne zu gehen."
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BVB-Aufholjagd stockt

Der fahrlässige Umgang mit Torchancen, nicht nur durch Reus, brachte die Aufholjagd des BVB Richtung Tabellenspitze ins Stocken - trotz drückender Überlegenheit. "Nicht in Hülle und Fülle, aber wir hatten Möglichkeiten", meinte Reus, gab aber auch zu: "Wir haben nicht so strukturiert nach vorne gespielt, nicht so gut die Positionen gehalten - wir haben ein bisschen wild gespielt."
Das "wilde Spiel", das er meinte, passte natürlich auch BVB-Coach Edin Terzic nicht, der die Spielweise seiner Mannschaft zu Beginn der zweiten Halbzeit sogar als "chaotisch" bezeichnete.
Mainz stellte die Räume zu, der BVB wiederum verpasste es, konsequent zu verlagern. Das Tor von Reus hätte allen gutgetan und Selbstvertrauen für die Schlussphase gegeben. "Das war total ärgerlich", meinte Terzic, wollte aber keinen direkten Vorwurf an Reus richten: "Das gehört zum Sport dazu."
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