Haalands Vater Alf-Inge sowie Berater Mino Raiola hatten sich am Donnerstag mit Joan Laporta, dem Präsidenten vom FC Barcelona, getroffen. Anschließend sollen sie auch noch nach Madrid und nach London für Gespräche mit anderen europäischen Topklubs weitergereist sein.
"Sky"-Experte Hamann kritisierte vor allem, dass dies alles vor dem wichtigen Spiel gegen Eintracht Frankfurt durch die Medien ging und damit Einfluss auf die Dortmunder Mannschaft hatte.
"Natürlich verunsichert das die Mannschaft, wenn der Vater eines Mitspielers in Barcelona verhandelt und überall in der Presse darüber berichtet wird. Das kann mir keiner erzählen, dass das beim BVB keine Rolle spielt", wurde der 47-Jährige deutlich.
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Hamann schießt gegen Kehl und Zorc

Doch nicht nur die Haaland-Seite wurde von Hamann scharf angegangen.
Der Ex-Nationalspieler kritisierte auch die Verantwortlichen von Borussia Dortmund: "Mir fehlt da die Führung von der Vorstandsebene, dass man das nicht anprangert. Mich hat es gewundert, dass da kein Machtwort von Sebastian Kehl oder Michael Zorc kam."
Kehl, Leiter der Lizenzspielerabteilung beim BVB, stellte lediglich am Samstag klar: "Unser Standpunkt und die vertragliche Situation sind klar: Wir planen mit Erling, wir brauchen ihn, um unsere sportlichen Ziele zu erreichen."
Nach der 1:2-Niederlage gegen Frankfurt ist das große Ziel, die erneute Qualifikation für die Champions League, allerdings in weite Ferne gerückt. Sieben Spieltage vor Saisonende beträgt der Rückstand der Schwarz-Gelben auf die Hessen - und damit Platz vier - bereits sieben Punkte.
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