Die Hoffenheimer hatten im ersten Abschnitt zwar 68 Prozent Ballbesitz, es gelang ihnen allerdings nicht, die vielen Aktionen mit dem Spielgerät in zwingende Chancen umzumünzen. In einem ersten Durchgang mit wenig Spielfluss hatten auch die Gäste nur wenige Offensivszenen. Sie kamen ebenso wie die TSG fünfmal zum Abschluss und platzierten den Ball dabei zweimal auf den Kasten - beide Male landete er auch darin.
In der siebten Minute bediente Vincenzo Grifo Kapitän Christian Günter, der viel Freiraum hatte und mit schnellen Schritten in die linke Strafraumhälfte eindrang. Dort flankte er hoch nach innen. Der Ball wurde zunächst abgelenkt und dann von Ermedin Demirović per Kopf auf Baptiste Santamaria verlängert. Dieser wuchtete aus geringer Entfernung zum 1:0 ein.
Es vergingen mehr als 20 Minuten ohne Torgefahr, ehe es wegen eines Handspiels von Melayro Bogarde einen Elfmeter für die Gäste gab. Diesen verwandelte Grifo gegen seinen Ex-Verein souverän zum 2:0 (34.).
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Ein Eigentor von Kasim Adams sorgte dann gar für den 0:3-Pausenstand. Chang-Hoon Kwon steckte in der 42. Minute toll auf Demirović durch, der in hohem Tempo rechts in den Sechzehner eindrang. Kevin Vogt bekam auf diesen keinen Zugriff, sodass Demirović knapp vor der Grundlinie flach in den Fünfer passte. Adams scheiterte mit seinem Klärungsversuch, indem er den Ball unglücklich ins eigene Tor lenkte.
Hoffenheim bot in der zweiten Halbzeit eine Leistungssteigerung. Freiburg fokussierte sich nach dem Seitenwechsel auf die Defensivarbeit und hielt den Ball gegen aktivere Hausherren zunächst häufig relativ weit von der Gefahrenzone entfernt.
Dann konterte die TSG erfolgreich. Nach einem Freiburger Ballverlust ging es schnell. Christoph Baumgartner spielte zu Ishak Belfodil, der klasse auf Ihlas Bebou durchsteckte. Dieser schoss knapp innerhalb des Sechzehners hoch zum 1:3 ein (58.).
Das Hoeneß-Team drückte danach auf den Anschlusstreffer. Freiburg tauchte einige Minuten lang nicht nennenswert in der Offensive auf. Der Sportclub stand kollektiv sehr tief und lauerte auf Gegenzüge.
Die Kraichgauer warfen in der Schlussphase alles nach vorne, sie schafften es aber nicht, erneut zu treffen. Es blieb beim 1:3.

Der Tweet zum Spiel:

Das fiel auf: Hoffenheimer Verletzungspech

Die ohnehin schon personell gebeulten Kraichgauer mussten im Baden-Württemberg-Duell weitere Ausfälle einstecken. Bereits in der 17. Minute stand der zweite verletzungsbedingte Wechsel durch TSG-Coach Sebastian Hoeneß an. Nachdem sich Sebastian Rudy am Knie wehtat und in der zwölften Minute durch Bogarde ersetzt wurde, kam Robert Skov für Kevin Akpoguma. Hoeneß stellte unmittelbar nach beiden Spielerwechseln um. Erst agierte Bogarde im zentralen Mittelfeld, doch dann spielte er rechts hinten, da Baumgartner die Sechserposition übernahm.

Die Statistik: 4

Der SC Freiburg siegte im deutschen Fußball-Oberhaus zum vierten Mal in Folge und stellte damit den Vereinsrekord aus der Spielzeit 1994/95 ein. Damals schaffte er es innerhalb der Saison sogar zweimal, vier aufeinanderfolgende Bundesligapartien zu gewinnen.
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