Upamecano freut sich auf Nagelsmann beim FC Bayern, erwartet aber keine Bevorzugung

Dayot Upamecano wechselt im Sommer von RB Leipzig zum FC Bayern. Dass auch sein jetziger Coach Julian Nagelsmann den Weg nach München nimmt, sieht der 22-Jährige durchaus als Vorteil. "Das war nicht vorhersehbar, als ich mich im Februar für den Wechsel entschied. Aber nichtsdestotrotz ist es natürlich schön, weil ich seine Spielphilosophie und seine Art kenne", meinte Upamecano im "Kicker".

Leipzig-Trainer Julian Nagelsmann (rechts) mit Dayot Upamecano

Fotocredit: Imago

Dass er aber dadurch gleich als Abwehrboss des FC Bayern loslegt, glaubt der junge Franzose nicht.
Trotz seiner Beziehung zu Nagelsmann "starte ich bei null, wie alle anderen Spieler auch", stellte Upamecano klar. Er schätze sich jedoch glücklich, "weiter mit ihm arbeiten zu dürfen", fügte der Verteidiger an.
"Es macht Spaß, mit ihm zu arbeiten, er versteht das Spiel und weiß genau, was gefragt ist. Ich habe große Fortschritte unter ihm gemacht, vor allem im taktischen Bereich hat er mir sehr geholfen", erklärte Upamecano. Von Nagelsmann und dessen Trainerteam habe er viele Videos "zu sehen bekommen, in denen mir aufgezeigt wurde, wo ich mich verbessern kann".
Der 33-jährige Coach habe nicht nur die Bereitschaft, sondern auch das fachliche Wissen, Spieler besser zu machen. "Ich kann ihn nur loben", meinte der Franzose, der die Leipziger für 42,5 Millionen Euro verlässt.

Mutter verhinderte Transfer zum FC Bayern

Auch seine Entscheidung für einen Wechsel erklärte Upamecano: "Ich wechsle, so drücke ich es für mich zumindest aus, die Tapete, um mich weiterzuentwickeln. Ich habe viel mit meiner Familie und mit meinen Beratern gesprochen und hatte danach das Gefühl, dass der Wechsel zu Bayern zur neuen Saison die beste Entscheidung für mich und meine Karriere ist."
Bereits mit 16 Jahren hatte der Verteidiger eine Anfrage der Bayern vorliegen. Damals wurde ihm allerdings von seiner Mutter davon abgeraten, wie Upamecano in dem Interview erzählte.
Mittlerweile sei ihm bewusst, dass dies der richtige Weg war: "Ich glaube, dass es sich ausgezahlt hat, dass ich in Liefering, Salzburg und Leipzig meine Erfahrungen machen und mich schrittweise auf einem immer höheren Niveau durchsetzen konnte." Schmunzelnd fügte er an: "Mütter passen eben gut auf ihre Kinder auf."
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Quelle: Perform

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