BVB: Folgt Karim Adeyemi zum zweiten Mal auf Erling Haaland? Darum passt der Youngster nach Dortmund
Der Transfer von Karim Adeyemi zu Borussia Dortmund zeichnet sich immer mehr ab. Der 19-Jährige passt als eines der größten Sturmjuwele Europas perfekt ins Beuteschema der Schwarz-Gelben und könnte den wahrscheinlichen Abgang von Erling Haaland im Sommer abfedern. Schon in Salzburg hat Adeyemi schließlich bewiesen, dass er mit den Fußstapfen des Norwegers bestens zurechtkommt.
Karim Adeyemi von RB Salzburg jubelt über den Einzug ins Champions-League-Achtelfinale
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Karim Adeyemi gehört in diesem Sommer zur am heißesten gehandelten Offensivware auf dem Transfermarkt. Wieder einmal ein Youngster von RB Salzburg und wieder einmal soll der BVB Favorit auf den Zuschlag sein.
Die "Bild" berichtet von einem Fünfjahresvertrag, den Adeyemi ab Sommer 2022 unterschreiben soll. Spieler und Verein seien sie demnach schon einig, einzig über die Ablöse werde aktuell noch gefeilscht. Der BVB war laut "Sport1" zuletzt bereit, rund 35 Millionen Euro nach Österreich zu überweisen, die Salzburger sollen jedoch einen Betrag jenseits der 40 Millionen fordern.
Weit liegen beide Vereine also nicht mehr auseinander, was eine baldige Einigung wahrscheinlich werden lässt. Ein weiteres Indiz für einen Transfer zu Borussia Dortmund ist zudem die Liste der Klubs, denen das Sturmjuwel in seiner jungen Karriere bereits abgesagt haben soll: Unter anderem PSG, dem FC Barcelona und dem FC Bayern.
"Meine Eltern haben mir beigebracht, demütig zu sein und am Boden zu bleiben. Das Nein zu anderen Klubs fiel mir gar nicht schwer", sagte der in München geborene Salzburger einmal. Ganz zur Freude der Dortmunder, die sich Stand jetzt noch nicht mit einem "Nein" des begehrten Stürmers beschäftigen mussten.
Adeyemi: Eine Alternative auch für den Flügel
"Wenn er immer mehr Leuten absagt, steigen natürlich unsere Chancen", verriet BVB-Boss Hans-Joachim Watzke vielsagend. Für die Schwarz-Gelben könnte der Jung-Nationalspieler Deutschlands nicht nur einen möglichen Abgang von Erling Haaland im kommenden Sommer kompensieren, sondern auch eine weitere Baustelle schließen.
Jadon Sancho erzielte in 137 Einsätzen für Borussia Dortmund 50 Tore und legte 64 weitere Treffer auf. Als er den BVB im Sommer 2021 verließ, hinterließ er daher eine große Lücke, die bis heute nicht geschlossen werden könnte.
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Erling Haaland und Jadon Sancho
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Zwar reinvestierte der BVB einen Teil der von Manchester United überwiesenen 75 Millionen Euro in Donyell Malen von der PSV Eindhoven (rund 30 Millionen Euro), ein klassischer Flügelspieler, wie es Sancho war, ist der Niederländer aber nicht.
Adeyemi: "Schnelligkeit ist meine größte Stärke"
Auch Adeyemi würde nicht als Eins-zu-eins-Ersatz für den zu den Red Devils abgewanderten Engländer geholt werden, eine qualitativ hochwertige Alternative böte er aber allemal. "Die Schnelligkeit ist meine größte Stärke", beschrieb sich der 19-Jährige einst selbst in einem Gespräch mit "Salzburg24".
BVB-Sportdirektor Michael Zorc ließ sich in Sachen Adeyemi bislang nicht allzu viel in die Karten schauen, kategorisiert ihn aber als "großes deutsches Talent" mit "sehr gutem Profil", der "grundsätzlich spannend" sei.
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Karim Adeyemi
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Neben seinem hohen Tempo ist Adeyemi technisch stark, kann sich auf engstem Raum am Ball behaupten und zeigt sich für seine jungen Jahre bereits sehr kaltschnäuzig vor dem Tor. Als 18-Jähriger erzielte er in 29 Pflichtspielen neun Treffer und legte elf Tore auf. In der laufenden Saison steht der Sohn eines nigerianischen Vaters und einer rumänischen Mutter schon bei 15 Treffern und drei Assists in 27 Pflichtspieleinsätzen.
In erster Linie läuft Adeyemi in Salzburg aber als klassischer Mittelstürmer auf. Die Position also, die in Dortmund ab Juni ohnehin vakant sein könnte, sollte Erling Haaland den Verein dank seiner Ausstiegsklausel von kolportierten 75 Millionen Euro verlassen.
Folgt Adeyemi auf Haaland
Laut Watzke stünden Gespräche über die Zukunft des Norwegers unmittelbar bevor. Darin werde es nicht um eine Verlängerung des 2024 auslaufenden Vertrages gehen, sondern "nur um das Thema, zieht er eine Klausel oder zieht er sie nicht", erklärte der 62-Jährige am Rande des Champions-League-Spiels des BVB gegen Besiktas Istanbul am Dienstag (5:0) bei "Amazon Prime".
Stand jetzt ist davon auszugehen, dass es einen Markt für den 21-jährigen Überflieger geben wird, auch wenn sich ein Ablösepaket aus Ablösesumme, Gehalt und Beraterprovisionen schnell in ein Mammutinvest von 300 oder gar 400 Millionen Euro entwickeln könnte. "Es ist eine große Chance, dass Erling diesen Sommer schon geht", erklärte Haalands Berater Mino Raiola jüngst im Interview mit "Sport1".
"Wir werden alle bemüht sein, das nicht erst im März oder April zu erfahren", betonte Watzke weiter. In diesem Zeitraum könnte in Sachen Adeyemi jedoch bereits Klarheit herrschen.
Übrigens: Schon in Salzburg musste der ehemalige Profi der Spielvereinigung Unterhaching mit den großen Fußstapfen Haalands zurechtkommen. Im Frühjahr 2020 sagte er dazu: "Wir sind ganz andere Spieler-Typen. Ich will nicht der nächste Haaland sein, sondern der einzige Karim."
In Dortmund wäre er dieser Stand jetzt. Von einem Interesse der BVB-Verantwortlichen an Reals Karim Benzema ist jedenfalls noch nichts zu hören gewesen.
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Münchner auf den Spuren von Haaland & Co: Adeyemi begeistert
Quelle: Perform
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