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BVB nach Tumor-Diagnose bei Sébastien Haller: Diese Sturm-Stars werden als mögliche Ersatzkandidaten gehandelt
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Publiziert 22/07/2022 um 22:13 GMT+2 Uhr
Bei Borussia Dortmund ist nach der Hodentumor-Diagnose bei Neuzugang Sébastien Haller am Montag etwas Ruhe eingekehrt. Doch die Nachricht brachte allerlei Spekulationen um einen weiteren Stürmer-Transfer des BVB ins Rollen. Denn aktuell ist noch unklar, wie lange der Nachfolger von Erling Haaland den Borussen fehlen wird. Eurosport.de stellt einige der gehandelten Stürmer vor.
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Quelle: Perform
Das BVB-Trainingslager in Bad Ragaz verlief anders als geplant. Nachdem am Montag bei Stürmer-Transfer Sébastien Haller ein Hodentumor diagnostiziert wurde, geriet der Sport verständlicherweise in den Hintergrund. Daran änderte auch die 0:2 (0:1)-Niederlage bei der DFB-Pokal-Generalprobe gegen den FC Villarreal am Freitagabend nichts.
Sportdirektor Sebastian Kehl wünschte dem Ivorer im Namen der gesamten BVB-Familie, dass er "schnellstmöglich vollständig gesund wird und wir ihn bald wieder in die Arme schließen können".
Im Moment steht jedoch noch nicht fest, wie lange Haller fehlen wird. Zahlreiche Namen, die nun als mögliche Transfers gehandelt werden, tauchten seither in den Medien auf, darunter auch einige große Namen.
Eurosport.de wirft einen Blick auf einige Kandidaten, die mit dem BVB in Verbindung gebracht wurden und erklärt, wie deren aktuelle Situation ist.
Edin Dzeko (Inter Mailand)
Das neueste Gerücht vom Donnerstag betrifft den ehemaligen Wolfsburger Stürmer. Seit knapp einem Jahr spielt Dzeko bei Inter Mailand. Sein Vertrag bei den Italienern läuft noch bis 2023. Ein ablösefreier Abgang wäre somit nicht möglich.
Doch nach Informationen des Onlineportals "Calciomercato.it" beschäftigt man sich beim BVB mit dem mittlerweile 36-Jährigen, der von 2007 bis 2011 in der Bundesliga spielte.
Vor seinem Wechsel nach Mailand hatte Dzeko fünf Jahre bei der AS Rom gespielt. In seinem ersten Jahr für Inter erzielte der Angreifer in 48 Spielen 17 Tore (dazu zehn Vorlagen). Laut dem Bericht aus Italien wäre Dortmund nur an einem ablösefreien Deal interessiert. Zudem würde Dzeko sicher weniger verdienen als in Mailand.
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Edin Dzeko beim Gewinn der Coppa Italia 2022
Fotocredit: Getty Images
Sasa Kalajdzic (VfB Stuttgart)
Lange galt der junge Österreicher als einer der Topfavoriten auf die Nachfolge des zu Manchester City abgewanderten Erling Haaland. Auch der FC Bayern hatte offenbar Interesse, die Verantwortlichen sollen aber nicht vollends von seinen Qualitäten überzeugt gewesen sein. Die Münchener verpflichteten stattdessen Sadio Mané für die Offensive.
Auch in Dortmund entschied man sich schlussendlich gegen Kalajdzic und für Haller. Als Ablöse waren beim VfB-Stürmer zwischen 20 und 25 Millionen Euro im Gespräch.
Zuletzt meinte Stuttgarts Sportdirektor Sven Mislintat bei "Sport1" zur momentanen Situation: "Es gibt aktuell nichts Konkretes bei Sasa, es gab viel Lärm um Bayern und Dortmund. Er stand definitiv auf dem Zettel, bevor die Transfers von Sadio Mané und Sébastien Haller fix waren. Alles andere werden wir bis zum 1. September sehen."
Laut "Sport Bild" könnte Kalajdzic womöglich auch noch einmal bei den Bayern ein Thema werden, wenn der Transfer von Talent Mathys Tel nicht klappt. Vielleicht gibt es aber auch eine zweite Chance für den Österreicher beim BVB?
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Sasa Kalajdzic im Duell mit Bayerns Dayot Upamecano
Fotocredit: Getty Images
Dries Mertens (vereinslos, zuletzt SSC Neapel)
Der 35-Jährige stand bis Ende Juni in Neapel unter Vertrag, seit 2013 hatte der Belgier dort gespielt. Nun ist Mertens auf dem Markt und könnte eventuell Dortmund unter die Arme greifen. Denn der BVB und der Stürmer waren bereits vor einigen Jahren ein Thema. 2019 war der Bundesligist an einer Verpflichtung von Mertens interessiert, doch der 105-malige belgische Nationalspieler lehnte damals ab. Stattdessen verlängerte er bei der SSC Neapel.
In seiner letzten Saison für die Italiener traf Mertens in 37 Spielen 13 Mal (zwei Vorlagen). Ob die Dortmunder nun nach dem Korb vor drei Jahren noch einmal anklopfen? Sicher scheint jedoch, dass unter anderem die AS Rom und der FC Valencia Interesse haben.
Luis Suárez (vereinslos, zuletzt Atlético Madrid)
Der langjährige Stürmer des FC Barcelona soll laut "Sky" nach der Diagnose bei Haller eine der diskutierten Optionen gewesen sein. Angeblich wurde der Uruguayer, mittlerweile auch schon 35 Jahre alt und bis Ende Juni bei Atlético Madrid unter Vertrag, dem BVB bereits angeboten.
Aus einem Engagement wird jedoch nichts: Wie uruguayische Medien am Freitag übereinstimmend berichteten, kehrt der Angreifer in diesem Sommer in seine Heimat zu Club Nacional aus der Hauptstadt Montevideo zurück.
Neuzugang Karim Adeyemi ist sich allerdings sicher, dass Dortmund auch ohne weitere Transfers vorerst klarkommen würde. "Ersetzen müssen wir niemanden. Wir versuchen, weiter Fußball zu spielen, vielleicht mit einer anderen Formation oder jemand anderem im Sturm. Die Qualität dazu haben wir", sagte der Nationalspieler am Donnerstag im Trainingslager in Bad Ragaz. Neben Adeyemi könnten auch Youngster Youssoufa Moukoko oder der in der letzten Saison wiederholt verletzte Donyell Malen aushelfen.
Ob der BVB in den kommenden Wochen somit noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlägt, wird sich zeigen und auch von der Ausfallzeit Hallers abhängig sein.
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Quelle: Perform
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