BVB: Wie geht es mit Youssoufa Moukoko weiter? Es gibt drei Optionen
Die Frage, wie es mit Youssoufa Moukoko bei Borussia Dortmund mittelfristig weitergehen soll, nimmt nach Informationen der "Sport Bild" Fahrt auf. Der 17-Jährige spiele demzufolge mit dem Gedanken, den Schwarz-Gelben schon im Sommer den Rücken zu kehren. Noch hat Moukoko einen Vertrag bis 30. Juni 2023 beim BVB - neben einem Verbleib und einem Wechsel gibt es allerdings noch eine dritte Option.
Youssoufa Moukoko (Mitte) im Kreise der BVB-Kollegen
Fotocredit: Imago
Mit Youssoufa Moukoko hat Borussia Dortmund - wie so oft - ein Toptalent in seinen Reihen, auf das die halbe Liga neidisch ist.
In der vergangenen Saison avancierte der Mittelstürmer zum jüngsten Bundesliga- und Champions-League-Spieler der Geschichte. Moukoko trug sich bei seinen ersten 14 Ligapartien als 16-Jähriger prompt dreimal in die Torschützenliste ein.
Aber: Der Angreifer musste auch erleben, wie Verletzungen eine Karriere schon in jungen Jahren ausbremsen können.
Moukoko verpasste aufgrund einer Bänderverletzung das Saisonfinale in der Meisterschaft, das Pokal-Endspiel, das Viertelfinale in der Champions League und die U21-EM, für die er zwar nominiert war, aber nicht ins Geschehen eingreifen konnte.
Moukoko noch ohne Einsatz über 90 Minuten
Und auch in dieser Spielzeit hatte Moukoko zunächst mit einer Muskelverletzung beziehungsweise einem Muskelfaserriss zu kämpfen. Im Januar und Februar reichte es dann für fünf Kurzeinsätze in der Liga, ehe er am 27. Februar im Auswärtsspiel gegen den FC Augsburg einen Muskelfaserriss im Oberschenkel erlitt - was wieder mehrere Wochen Zwangspause bedeutet.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2021/12/29/3278066.jpg)
Youssoufa Moukoko (l.) und Hans-Joachim Watzke - Borussia Dortmund
Fotocredit: Getty Images
Trainer Marco Rose wollte und konnte das Ausnahmetalent in der laufenden Saison noch nicht über 90 Minuten einsetzen - was es für Moukoko schwer macht, seinen Rhythmus zu finden und ausreichend Spielpraxis zu sammeln.
Nach Informationen der "Sport Bild" der Grund dafür, dass man im Moukoko-Lager nun über einen Abschied im Sommer nachdenkt. Beim BVB sei man indes nicht geneigt, den 17-Jährigen ziehen zu lassen, obwohl mit Erling Braut Haaland und Donyell Malen zwei zentrale Stürmer im Kader stehen, die im internen Ranking vor Moukoko stehen.
Was passiert, falls Haaland geht?
Sollte Haaland die Westfalen nach der Saison verlassen, füllt möglicherweise Karim Adeyemi die Lücke. Der 20-Jährige vom FC Red Bull Salzburg wird seit geraumer Zeit mit einem Transfer nach Dortmund in Verbindung gebracht. Für Moukoko wären das keine guten Nachrichten im Hinblick auf einen Stammplatz.
Welche Option bleibt also? Ein Leihgeschäft wäre denkbar. Schon im vergangenen November berichtete die "WAZ" von derartigen Überlegungen. An interessierten Klubs dürfte kein Mangel bestehen. Vielleicht wäre der FC St. Pauli eine gute Adresse. Dort spielte Moukoko von 2014 bis 2016 in der Jugend.
Das könnte Dich ebenfalls interessieren: Talent-Schuppen BVB - drei Juwelen aus der U19
/origin-imgresizer.eurosport.com/2022/02/26/3327928-68038828-2560-1440.jpg)
BVB-Trainer Rose verteidigt Bellingham-Attacke auf Schulz
Quelle: Perform
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/12/22/image-98b602cb-ae46-4c06-8857-c6197f655aaf-68-310-310.jpeg)