Eintracht Frankfurt und FC Bayern München setzen Zeichen gegen Krieg - Lewandowski läuft mit Ukraine-Binde auf
Eintracht Frankfurt und der FC Bayern München haben im Samstagabendspiel der Fußball-Bundesliga wie vielerorts auch ein Zeichen gegen die russische Invasion in der Ukraine gesetzt. Vor der Begegnung des 24. Spieltags fanden sich beide Mannschaften am Mittelkreis zu einer Gedenkminute ein. Auf dem Stadionwürfel und den laufenden Anzeigetafeln war dazu "Stop it, Putin!" zu lesen.
"Stop it, Putin!" Eintracht Frankfurt und Bayern München setzten Zeichen
Fotocredit: Eurosport
Eine klare Botschaft an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die Kampfhandlungen in der Ukraine zu beenden. Schon vor der Partie hatte sich Bayern-Trainer Julian Nagelsmann schockiert über die Vorkommnisse in der Ukraine gezeigt.
"Es ist mehr als erschreckend. Ich bin schockiert, bestürzt, ein Stück weit ängstlich, dass so etwas passiert in einem Land, wo wir vor nicht allzu langer Zeit über den Platz gejoggt und durch die Stadt gegangen sind", sagte der Trainer des FC Bayern München am Freitag.
"Man kann den Sport nicht aus dem rausnehmen, was passiert", sagte Lewandowski nach dem 1:0-Sieg bei "Sky": "Ich kann nicht einen Monat später auf dem Platz stehen und vergessen, was aktuell passiert. Wir können das nicht akzeptieren. Die russischen Spieler können nichts dafür, aber es ist ein Land und ich kann mir nicht vorstellen dort zu spielen."
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Ukraine-Krieg beschäftigt Bayern-Stars: "Das geht jedem nah"
Quelle: Perform
Lewandowski läuft mit Ukraine-Binde auf
Russlands Fußballer und Fans seien zwar "nicht verantwortlich" für die Kriegstreiberei des Staatspräsidenten Wladimir Putin, teilte der 33-Jährige via Twitter mit: "Aber wir können nicht so tun, als ob nichts passiert."
Gegen Frankfurt lief Lewandowski mit einer Binde in den Landesfarben der Ukraine auf.
"Ich habe mich heute morgen entschieden, die ukrainische Binde zu tragen", sagte Lewandowski: "Wir dürfen nicht akzeptieren, was dort passiert und müssen die Ukraine unterstützen. Wir sind alle gegen Krieg und haben nicht gedacht, dass es so weit kommt. Das nun zu sehen, tut weh. Die Lage ist dramatisch und die gesamte Welt muss die Ukraine unterstützen."
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Nach Einmarsch in Ukraine: Streich äußert sich betroffen
Quelle: Perform
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