Bellingham war den Unparteiischen Felix Zwayer (Berlin) beim norwegischen Sender "Viaplay Fotball" hart angegangen. "Man gibt einem Schiedsrichter, der schon mal Spiele verschoben hat, das größte Spiel in Deutschland. Was erwartest du?", sagte der englische Nationalspieler.
2004 hatte Zwayer den Akten zufolge als Assistent Geld vom Drahtzieher Robert Hoyzer angenommen. Später deckte er den Skandal mit auf, eine Manipulation wurde ihm trotz Sperre nie nachgewiesen.
Sportdirektor Michael Zorc verteidigte Bellingham. "Der Junge ist 18, spricht nach einem hitzigen, emotionalen Spiel. Er benennt alte Fakten, das muss man nicht machen", sagte Zorc dem "SID": "Er ist eben ein Heißsporn. Die Dinger sind jetzt in der Welt, aber wir stehen da zu ihm. Strafrechtlich sehe ich da nichts Problematisches."
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Bayerns Vorstandsboss Oliver Kahn sieht das ein wenig anders. "Ich bin der Letzte, der kein Verständnis hat für Spieler. Da sagt man auch Dinge, die man hinterher bereut. Nur, das geht natürlich einen Schritt zu weit. Einen gewaltigen Schritt", äußerte Kahn bei "Sky90": "Ich kann mich nicht erinnern, dass irgendein Spieler schon mal was in der Art von sich gegeben hat. Ich weiß nicht, wo er das her hat, wie er auf die Idee kommt, so eine Aussage zu machen."
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(SID)

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