"Die Konkurrenz muss konstanter werden. Mannschaften wie Dortmund oder Leipzig sind durchaus in der Lage, mitzuhalten in gewissen Phasen. Aber in der Konstanz nicht. Das hat nicht nur was mit Geld zu tun", erklärte Kroos im Podcast "Einfach mal Luppen", den er gemeinsam mit seinem Bruder Felix betreibt.
Zwar hätten die Bayern in den vergangenen Jahren "immer wieder was angeboten", letztlich habe aber die Kontinuität der Konkurrenz gefehlt. "Niemand hat es genutzt", sagte Kroos und schob nach: "Es hat also nicht immer nur was mit Bayern zu tun."
Die Bayern, für die Kroos bis 2014 unter Vertrag stand, bedachte er indes mit einem Sonderlob: "Das ist vor allem auch mental eine außergewöhnliche Leistung", so Kroos. Er ergänzte: "Dass sie qualitativ die beste Mannschaft in Deutschland haben, ist keine Überraschung. Aber das jedes Jahr zu wollen und dem Meistertitel die Bedeutung zu geben, ist etwas Besonderes."
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Vor allem Thomas Müller stehe Kroos zufolge sinnbildlich für den unbändigen Willen des deutschen Rekordmeisters: "Du kannst irgendwann, nach dem achten, neunten oder zehnten Mal auch sagen: 'Gut, dann halt ein Jahr nicht.' Aber ich habe gerade bei ihm das Gefühl, dass er Jahr für Jahr mehr Spaß hat, das Ding wieder zu verteidigen", sagte Kroos.
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