Wegen Transfer von Matthijs de Ligt: Bayern-Talent Tanguy Nianzou will offenbar wechseln

Der Deal von Matthijs de Ligt zum FC Bayern ist beschlossene Sache. Damit sichern sich die Münchener die Dienste eines neuen Abwehrchefs. Für Tanguy Nianzou bedeutet das wohl noch weniger Einsatzzeit. Daher soll sich der junge Franzose laut "L'Équipe" mit einem Abschied vom deutschen Rekordmeister auseinandersetzen. Im Gespräch sind offenbar sowohl eine Leihe als auch ein fester Transfer.

Tanguy Nianzou, Dayot Upamecano, Kingsley Coman und Lucas Hernández (v.l.)

Fotocredit: Getty Images

Nach Informationen der "Sport Bild" wollen die Bayern ihr Talent aber nicht komplett ziehen lassen. Besonders Sportvorstand Hasan Salihamidzic soll weiter ein großer Fan sein. Daher wird angeblich sogar eine Verlängerung des aktuell bis 2024 laufenden Vertrages über zwei weitere Jahre diskutiert.
Wie "RMC Sport" berichtet, will sich der Berater von Nianzou, der 2020 ablösefrei von Paris Saint-Germain kam, schon bald mit Salihamidzic treffen, um über die Zukunft des 20-Jährigen zu verhandeln.
Fest steht allerdings, dass Nianzou mit de Ligt einen weiteren Konkurrent vor die Nase gesetzt bekommt. Vorstandschef Oliver Kahn bestätigte den Transfer am Dienstag während einer Medienrunde auf der US-Tour der Münchener.
Der junge Niederländer soll der neue Abwehrchef der Bayern werden.

Auch Pavard-Zukunft noch nicht geklärt

Mit Benjamin Pavard, Lucas Hernández und Dayot Upamecano liegen drei weitere Innenverteidiger im Ranking vor Nianzou. Um mehr Spielpraxis zu sammeln, wäre eine Leihe daher keine schlechte Option. Bisher absolvierte der Youngster lediglich 28 Spiele für den Rekordmeister. Auch mehrere Verletzungen in seinem ersten Jahr warfen Nianzou zurück.
Eine kleine "Hoffnung" für den jungen Franzosen könnte allerdings die angeblich unsichere Zukunft von Landsmann Pavard sein. Wie zuletzt "Sky" berichtete, kann sich der Weltmeister von 2018 einen Abschied aus München vorstellen. Der Vertrag von Pavard läuft ebenfalls bis 2024, doch Atlético Madrid, Juventus Turin und der FC Chelsea sind offenbar interessiert.
Sollte der 26-Jährige die Münchener verlassen, was aktuell jedoch eher unwahrscheinlich ist, könnte Nianzou vermutlich auf mehr Spielzeit hoffen. Beim ehemaligen PSG-Talent gelten vor allem Stade Rennes und OGC Nizza als interessiert, aber auch Bayer Leverkusen und RB Leipzig aus der Bundesliga.
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Quelle: Perform

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