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FC Bayern: Benjamin Pavard kann sich Abgang aus München vorstellen - Flucht vor Matthijs de Ligt?
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Publiziert 05/07/2022 um 15:27 GMT+2 Uhr
Benjamin Pavard hat in seiner Karriere bereits alles erreicht: Meister, Champions-League-Sieger, Weltmeister. Beim FC Bayern und in Frankreich läuft der 26-Jährige meist als Rechtsverteidiger auf. Pavard drängt aber in die Innenverteidigung und möchte Abwehrchef werden. Doch nun kann er sich nach "Sky"-Informationen einen Abgang vorstellen. Ein Juve-Star beeinflusst die Entscheidung wohl.
Benjamin Pavard kann sich einen Abgang vom FC Bayern München vorstellen
Fotocredit: Getty Images
Seit seinem Wechsel vom VfB Stuttgart an die Isar im Sommer 2019 etablierte sich Benjamin Pavard als Stammspieler. 119 Begegnungen absolvierte der Franzose im Trikot des deutschen Rekordmeisters, erzielte dabei fünf Treffer und bereitete elf Tore vor.
Viermal wurde Pavard mit den Bayern Meister, gewann zudem die Champions League und die Klub-Weltmeisterschaft.
Dennoch: Der 26-Jährige haderte von Beginn an mit seiner Rolle in München. In 94 seiner Begegnungen für die Bayern spielte er als Rechtsverteidiger - wo er auch in der französischen Nationalmannschaft aufläuft. Seit jeher macht Pavard aber keinen Hehl daraus, dass er gerne im Abwehrzentrum auflaufen würde.
Schon vor zwei Jahren sagte der Weltmeister von 2018 im Interview mit "Sport1": "Ich spiele lieber in der Innenverteidigung."
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Benjamin Pavard denkt über einen Abgang vom FC Bayern München nach
Fotocredit: Getty Images
Pavard möchte Abwehrchef werden
Gut für den Weltmeister von 2018: Für die Rechtsverteidigerposition, auf der Pavard seit der Beförderung von Joshua Kimmich ins zentrale Mittelfeld in der Saison 2020/2021 die einzig nennenswerte Option war, verpflichteten die Münchner im Sommer den Niederländer Noussair Mazraoui.
Schon in der abgelaufenen Saison unter Julian Nagelsmann, der in der Verteidigung häufig mit einer Dreierkette operiert, absolvierte Pavard immerhin 13 Spiele im Zentrum. Nun wollte er den nächsten Schritt gehen.
Wie der "Kicker" vor zwei Wochen berichtete, möchte er mehr Verantwortung übernehmen und in die Rolle des Abwehrchefs schlüpfen. "Benji will ein Defensiv-Leader in einem der größten Klubs Europas werden", zitierte der "Kicker" eine Person aus dem Umfeld des Nationalspielers, die demnach anfügte: "Zusammen mit Lucas Hernández."
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Benjamin Pavard mit dem Henkelpott 2020 in Lissabon
Fotocredit: Getty Images
Pavard für Verantwortliche kein Abwehrchef
Zwei Wochen später hat sich die Situation von Pavard wohl gedreht. Wie der "Kicker" nun berichtet, trauen die Verantwortlichen des FC Bayern weder Pavard noch Dayot Upamecano oder Hernández zu, die Rolle des Abwehrchefs zu übernehmen.
Mitunter soll dabei die Sprachbarriere eine Rolle spielen. Allerdings konnte sich bisher auch keiner der Innenverteidiger nachhaltig im Abwehrzentrum etablieren. Obwohl sein Abgang zu Borussia Dortmund früh feststand, erhielt Niklas Süle in der Rückrunde lange den Vorzug in der Mitte.
Stattdessen buhlt Sportdirektor Hasan Salihamidzic nun um Matthijs de Ligt von Juventus Turin, der nach Informationen von "Sky" großes Interesse hat, an die Isar zu wechseln. Wie "Sport1" berichtete, sollen sich die Bayern und der Innenverteidiger bereits einig sein. Vorteil Bayern: Der Niederländer soll als Kind schon Sympathien für den Rekordmeister gehegt haben.
Allerdings fordert die Alte Dame offenbar eine Abslösesumme zwischen 60 und 80 Millionen Euro für den 22 Jahre alten Niederländer.
Flüchtet Pavard vor de Ligt?
Für Pavard dagegen ein Schlag ins Gesicht. Denn: Bei einem Transfer von de Ligt würde nicht nur Pavards Anspruch auf eine Führungsrolle leiden, sondern auch seine Einsatzchancen sinken.
Demnach soll sich der Mann aus Maubeuge nun mit einem Wechsel befassen, wie "Sky" berichtet. Zwar sollen beide Seiten zufrieden miteinander sein, ein Abgang scheint dennoch möglich. Den Informationen zufolge soll es bereits Gespräche zwischen Klub und Spieler über die Zukunft gegeben haben.
Als mögliche Abnehmer gelten neben Atlético Madrid auch Juventus Turin und der FC Chelsea, die sich ebenfalls mit de Ligt befassen sollen. Ein Transfer von Pavard steht noch nicht kurz bevor.
Ein möglicher Wechsel von de Ligt an die Säbener Straße könnte einen Transfer aber ins Rollen bringen. Pavards Ziel soll klar sein: Er möchte Abwehrchef werden. Am liebsten in München - oder eben bei einem anderen Klub.
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Bald Teamkollegen? Matthjs De Ligt möchte offenbar zum FC Bayern München wechseln
Fotocredit: Getty Images
Eurosport-Einschätzung: Dass sich der Rekordmeister um Matthijs de Ligt bemüht, ist eine kräftige Watschn für Pavard. Doch unabhängig vom Transfer des Juve-Stars dürfte es für den 26-Jährigen schwer werden, in München zum Abwehrchef aufzusteigen. Zweifelhaft auch, ob ein internationaler Top-Klub einen Spieler, der bisher hauptsächlich als Außenverteidiger agierte, als Defensivorganisator verpflichtet. Dennoch: Sollte der Niederländer an die Isar wechseln, ist ein Abgang von Pavard denkbar.
Transferwahrscheinlichkeit: 30 Prozent
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Quelle: Eurosport
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