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Borussia Dortmund: Schiedsrichter Sascha Stegemann gesteht Fehler bei Foulspiel an Karim Adeyemi ein
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Publiziert 29/04/2023 um 15:53 GMT+2 Uhr
Schiedsrichter Sascha Stegemann hat seinen klaren Fehler im Spiel zwischen dem VfL Bochum und Borussia Dortmund (1:1) eingeräumt. "Ich ärgere mich ungemein, fühle mich beschissen. Es war eine sehr, sehr kurze Nacht, es geht mir nicht gut damit", sagte der Unparteiische der "Bild" am Samstag. Stegemann stand aufgrund einer strittigen Entscheidung um ein Foulspiel an Karim Adeyemi im Fokus.
Terzic hadert mit Schiedsrichter: "Ich finde es sehr ungerecht"
Quelle: Perform
Auch im Interview mit "WDR 2" ließ Stegemann in sein Inneres blicken: "Man steht mit einem unguten Gefühl auf, weil man sich ärgert, dass man in einer Szene nicht die richtige Entscheidung getroffen hat."
In der 65. Minute hatte Stegemann ein klares Foul des Bochumers Danilo Soares an Karim Adeyemi im Strafraum übersehen.
"Nach Betrachten ist es ein Strafstoß in der Situation mit Adeyemi für den BVB. Ich hatte es auf dem Platz allerdings überhaupt nicht so gesehen", sagte er. Es habe für ihn den Eindruck gemacht, "als sei es ein gesuchter Kontakt und Elfmeter gewesen", erklärte Stegemann.
Den Video-Assistenten Robert Hartmann nahm er in Schutz. Hartmann habe sich die Szene zwar angeschaut, aber habe keine offensichtliche Fehlentscheidung wahrgenommen. "Als Schiedsrichter habe ich den Anspruch, die Szene auf dem Spielfeld zu lösen, ohne den Video-Assistenten unnötig in Gebrauch zu nehmen", sagte Stegemann.
Terzic und Kehl üben scharfe Kritik
Dortmund-Coach Edin Terzic und BVB-Sportdirektor hatten im Anschluss an die Partie scharfe Kritik an Stegemann geübt.
"Es gab drei Schlüsselszenen in diesem Spiel, drei Fehlentscheidungen, die mehr als unglücklich für uns gelaufen sind: Das Gegentor und die beiden Elfmeterszenen", prangerte Terzic an.
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Fotocredit: Imago
"Ich habe dem kompletten Schiedsrichtergespann gesagt, was ich von den Entscheidungen halte und wie viel hier auf dem Spiel steht", so der 40-Jährige weiter. "Es ist für uns und für mich persönlich eine einmalige Chance in meinem Leben, so nah an die Meisterschale zu kommen."
Kehl ließ sich indes zu einem Rundumschlag hinreißen. "Fünf Spieltage vor Schluss, wenn es um die deutsche Meisterschaft geht, sich nicht diese Situation anzuschauen, halte ich für fahrlässig, feige und komplett falsch", unterstrich er.
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(mit SID)
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Quelle: Perform
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