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Niklas Süle beklagt nach Wechsel zu Borussia Dortmund mangelnden Respekt beim FC Bayern
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Publiziert 02/07/2022 um 15:23 GMT+2 Uhr
Niklas Süle, mittlerweile in Diensten Borussia Dortmunds, hat gegen seinen ehemaligen Verein Bayern München nachgekartet – und mangelnden Respekt beklagt. "In meiner Karriere wurde ich trotz aller sportlichen Erfolge nicht immer so respektiert, wie ich es meiner Meinung nach verdiene", sagte er in der aktuellen Ausgabe des BVB-Magazins. Bei seinem neuen Arbeitgeber sei das Gegenteil der Fall.
Niklas Süle spielt ab kommender Saison in Dortmund
Fotocredit: Getty Images
"In den Gesprächen mit dem BVB wurde mir dieser Respekt sofort und glaubwürdig entgegengebracht", erklärte Süle, der auch ansonsten ausschließlich lobende Worte für die Schwarz-Gelben fand: "Es gibt emotionaleres Stadion auf der ganzen Welt. Ich kann es gar nicht erwarten, Teil dieses Klubs zu werden."
Süle war jüngst nach fünf Jahren im Dress des deutschen Rekordmeisters ablösefrei zum Revierverein gewechselt. Zuvor hatte er sich mit den Münchner Verantwortlichen nicht auf einen neuen Vertrag einigen können.
Geräuschlos war sein Abschied aus der bayrischen Landeshauptstadt nicht über die Bühne gegangen, Süle hatte laut Trainer Julian Nagelsmann am letzten Spieltag in Wolfsburg freiwillig auf einen Kaderplatz verzichtet.
Eine Aktion, die von Ehrenpräsident Uli Hoeneß mit deutlichen Worten quittiert wurde. "Das spricht nicht für den Spieler", sagte Hoeneß am Rande der Meisterfeier. Er ergänzte: "Ich fand diese Aktion katastrophal."
Süle widerspricht Nagelsmann
Süle hatte sich im Anschluss in der "Sport Bild" zu den Vorwürfen geäußert – und Nagelsmann widersprochen. "Am vergangenen Donnerstag hat mich Julian Nagelsmann gefragt, ob es für mich in Ordnung sei, wenn ich gegen Wolfsburg nicht im Kader wäre", sagte Süle und schob nach: "Er wollte junge Spieler, die in der kommenden Saison bei Bayern sind, belohnen und den Vortritt lassen."
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Niklas Süle im Dress seines neuen Arbeitgebers
Fotocredit: Twitter
Dies habe er "hingenommen und akzeptiert, weil ich Verständnis für die Entscheidung hatte." Süle weiter: "Es war also eine Entscheidung des Trainer-Teams, die mich aus nachvollziehbaren Gründen nicht im Kader haben wollten. Am Freitag hieß es dann von einem unserer Co-Trainer, als sich Marcel Sabitzer verletzt hatte, kurz vor der Abfahr, dass ich nun doch mitkönne, wenn ich wollte. Aber es sei auch okay, falls nicht. Das war die Geschichte."
Nagelsmann stellte Süle-Verzicht richtig
Nagelsmann habe schließlich vor der gesamten Mannschaft erklärt, dass Süle nichts falsch gemacht habe. "Alle aus der Mannschaft und aus dem Team drumherum wissen, dass ich sie nie im Stich gelassen hätte", sagte der Nationalspieler.
Süle kam während seiner Zeit bei den Bayern auf insgesamt 171 Pflichtspieleinsätze. Er gewann fünfmal die deutsche Meisterschaft, zweimal den DFB-Pokal sowie die Champions League.
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Quelle: Perform
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