Am Dienstag war die Partie zwischen Paris Saint-Germain und Istanbul Basaksehir nach nur 14 Minuten Spielzeit abgebrochen worden, nachdem beide Mannschaften geschlossen vom Platz gegangen waren.

Der Vierte Offizielle, Sebastian Coltescu, soll in der Kommunikation mit Hauptschiedsrichter Ovidiu Hategan das rumänische Wort "negru" (schwarz) benutzt haben, um Basaksehirs Co-Trainer Pierre Wébo zu beschreiben. Die Partie wurde gestern Abend fortgesetzt.

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Der Rassismus-Vorfall war auch im Duell zwischen dem FC Bayern und Lokomotive Moskau ein Thema. Choupo-Moting schoss im letzten Spiel der Champions-League-Gruppenphase das 2:0 und setzte bereits bei seinem Torjubel ein Zeichen.

Der Neuzugang, der bis vergangenen Sommer selbst noch bei Paris Saint-Germain spielte, kniete sich nach seinem Treffer hin und stand damit für den Kampf gegen Rassismus ein. "Natürlich habe ich das Spiel verfolgt und es ist nach wie vor traurig, dass so etwas heute noch passiert", meinte der Stürmer anschließend.

Choupo-Moting lobte PSG und Basaksehir fürs Verlassen des Spielfelds: "Es war eine sehr gute Reaktion der beiden Mannschaften."

Allerdings dürfe es dabei nicht bleiben. Denn der Kampf gegen Rassismus müsse weitergehen, forderte der Bayern-Star.

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