Erling Haaland erinnert Pep Guardiola an Johann Cruyff - Jude Bellingham hatte böse Vorahnung

83 Minuten lang hatte der BVB Ex-Stürmer Erling Haaland im Duell mit Manchester City in der Champions League unter Kontrolle. Doch wie in besten Dortmunder Zeiten reichte dem Norweger eine Szene, um das Spiel zugunsten der Citizens zu entscheiden (2:1). Jude Bellingham ließ nach Abpfiff durchblicken, dass er bereits eine Vorahnung hatte. Pep Guardiola zog einen Vergleich zu einer Legende.

Mischung aus Cruyff und Zlatan: Guardiola huldigt Haaland

Quelle: Perform

Als sich Pep Guardiola die entscheidende Szene des Spiels gemeinsam mit "DAZN"-Reporter Daniel Herzog noch einmal anschaute, musste er schmunzeln. Erling Haalands artistisches Tor zum 2:1, bei dem er eine Flanke von João Cancelo mit dem linken Fuß fast auf Kopfhöhe erreichte und sehenswert an BVB-Keeper Alexander Meyer vorbeispitzelte, erinnerte den Trainer von Manchester City an einen Treffer seines langjährigen Mentors.
"Oh mein Gott", entfuhr es dem Ex-Bayern-Coach: "Ich habe es vorher gar nicht richtig gesehen. Ich erinnere mich an Johann Cruyff, der mal so ein Tor gegen Atlético Madrid im Camp Nou geschossen hat."
In der Saison 1973/74, um genau zu sein. Und tatsächlich sind zwischen Cruyffs als "Wonder Goal" berühmt gewordenem Treffer und Haalands Tor gegen Dortmund einige Parallelen zu erkennen.
"Dieser Spieler ist so gut", schwärmte Guardiola weiter von seinem neuen Schützling, der im neunten Pflichtspiel für die Citizens bereits seinen 13. Treffer verbuchen konnte: "Die Art und Weise ... er ist so flexibel, so elastisch."

Bellingham über Haaland: "Dann macht er eben, was er macht"

Auch Haalands Ex-Kollegen huldigten dem Norweger. "Es gibt nicht viele Spieler auf der Welt, die den auf dieser Höhe reinmachen. Wir haben jahrelang davon profitiert, dass Erling es für uns getan hat, heute hat er es leider für den Gegner getan", sagte Edin Terzic, der den Ausnahmestürmer 2021 selbst für ein halbes Jahr als Interimscoach und zuvor ein Jahr als Co-Trainer betreut hatte.
picture

Erling Haaland trifft gegen Borussia Dortmund

Fotocredit: Getty Images

"Dann ist Erling Haaland eben Erling Haaland", analysierte Mats Hummels trocken.
Jude Bellingham, der für das zwischenzeitliche 1:0 für die Dortmunder verantwortlich war, ließ gar durchblicken, dass er schon eine dunkle Vorahnung gehabt hatte. "Ja, er musste es sein, um ehrlich zu sein", sagte der 19-Jährige: "Wir haben heute 84 Minuten einen guten Job gemacht und dann macht er eben, was er macht."

Haaland bleibt nach Traumtor gelassen

Haaland selbst kommentierte seine erneuten Heldentaten deutlich nüchterner: "Sie haben mich nicht gestoppt - ich habe getroffen", sagte der 22-Jährige bei "BT Sport".
Doch Haaland wusste auch, dass es gegen die BVB-Verteidigung um Niklas Süle und Hummels schwierig werden würden. "Ich war mir sicher, dass ich das ganze Spiel über verfolgt werden würde, weil mich Edin (Terzic; Anm. d. Red.) so gut kennt."
83 Minuten ging dieser Plan auch auf. Doch wie Terzic ebenfalls bestens weiß, reicht Haaland oft eine einzige Szene, um ein Spiel zu entscheiden.
picture

Ausschreitungen im Fußball: Baumgart bezieht Stellung

Quelle: Perform

Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung