Manchester City – Pep Guardiola bittet nach Kratzer-Erklärung um Entschuldigung: "Ich wurde überrumpelt"

Trainer Pep Guardiola von Manchester City hatte sich aus Wut über den Einbruch seiner Mannschaft im Champions-League-Duell mit Feyenoord (Endstand 3:3, nachdem die Skyblues eine 3:0-Führung aus der Hand gegeben hatten) selbst das Gesicht zerkratzt – und im Anschluss eine kuriose Erklärung für sein Handeln geliefert. Mittlerweile bat der Katalane via Instagram um Entschuldigung.

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Quelle: Perform

"Ich wurde gestern Abend am Ende der Pressekonferenz von einer Frage zu einem Kratzer in meinem Gesicht überrumpelt", leitete Guardiola seinen Instagram-Beitrag ein.
Der City-Coach weiter: "Ich erklärte, dass ein scharfer Fingernagel die Wunde verursacht habe. Mit meiner Antwort hegte ich keinesfalls die Absicht, das ernsthafte Problem von Selbstverstümmelung zu verharmlosen."
Guardiola hatte auf besagter PK im Nachgang an das 3:3 gegen Feyenoord nämlich nicht bloß seinen scharfen Fingernagel als Erklärung geliefert, sondern seinen Redebeitrag mit einem skurrilen Lächeln und den Worten "ich wollte mich selbst verletzen" beendet.
In seiner Entschuldigung schrieb Guardiola: "Ich weiß, dass sich viele Leute jeden Tag mit mentalen Problemen herumplagen." Zudem teilte er die Kontaktdaten einer Hilfsorganisation für betroffene Menschen.
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© Instagram Pep Guardiola

Fotocredit: Instagram

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So obskur Guardiolas Erklärung für die selbst zugefügten Wunden angemutet hatte, seine Verärgerung über die Leistung seiner Spieler war indes nachvollziehbar.
Nach Toren von Doppelpacker Erling Haaland (44., 53.) und Ilkay Gündogan (50.) hatte der englische Meister gegen die Niederländer bereits 3:0 in Front gelegen, Anis Hadj-Moussa (74.), Santiago Giménez (82.) und Dávid Hancko (89.) sicherten den Gästen binnen einer Viertelstunde sensationell noch einen Punkt.
Damit verschärfte sich die City-Krise weiter, das Starensemble wartet mittlerweile seit sechs Pflichtspielen auf seinen Sieg, in der Königsklasse, die mit neuem Liga-Format aufwartet, belegt der Mitfavorit mit acht Zählern lediglich Rang 15 und droht die direkte Achtelfinal-Qualifikation zu verpassen.
Titelsammler Guardiola steht aber dennoch nicht zur Debatte. Ganz im Gegenteil: Der 53-Jährige verlängerte unlängst seinen auslaufenden Vertrag bis 2027.
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Quelle: Perform


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