FC Bayern München | Jérôme Boateng flüchtet nach DFB-Pokalsieg in die Kabine
Während die Mannschaft des FC Bayern München nach der Übergabe des DFB-Pokals mit den Fans in der Kurve und auf dem Rasen des Berliner Olympia-Stadions feierte, verließ Jérôme Boateng erneut still und heimlich die Szenerie. Ein weiterer Hinweis auf den nahenden Abgang des Ex-Nationalspielers? Für Lothar Matthäus hat der 30-Jährige auf jeden Fall keine Zukunft mehr beim deutschen Rekordmeister.
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Die Mannschaft des FC Bayern München vergnügte sich mit dem gerade gewonnenen DFB-Pokal ausgelassen in der Fankurve. Große Worte, große Emotionen - nur einer fehlte. Schon wieder.
Jérôme Boateng verließ wie am vergangenen Samstag nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft vorzeitig die Party und verschwand nach der Pokal-Übergabe durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier fluchtartig in den Katakomben des Olympia-Stadions in Berlin.
Ein weiteres Zeichen für den nahenden Abschied des Innenverteidigers? Während Franck Ribéry, Arjen Robben und Rafinha, deren Abgang im Gegensatz zu dem von Boateng schon offiziell ist, strahlten und sich nach dem 3:0-Sieg über RB Leipzig und dem 12. Double der Vereinshistorie von den Fans verabschiedeten, fehlte der 30-Jährige.
"Letzte Woche war er schon bei der Meisterschaftsfeier am Abend nicht dabei. Heute ist er, während sich die Mannschaft hier zurecht feiern lässt, schon frühzeitig in die Kabine. Ich glaube, dass er das Thema FC Bayern abgehakt hat. Das passt einfach nicht", analysierte Lothar Matthäus Boatengs Verhalten nach der Partie bei "Sky":
Sportlich scheint Boateng nach den Transfers von Lucas Hernández und Benjamin Pavard keine Zukunft mehr beim deutschen Rekordmeister zu haben.
Der Vertrag des Innenverteidigers läuft noch bis 2021. Dass er diesen erfüllt, gilt als so gut wie ausgeschlossen.
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