Der Verhandlungsstreit zwischen dem FC Barcelona und Ousmane Dembélé droht zu eskalieren.
Bereits zuvor hatte die spanische Zeitung "Mundo Deportivo" von einem Ultimatum berichtet, nach dem der Franzose entweder verlängern oder die restliche Saison auf der Tribüne Platz nehmen müsse.
Dembélés Berater Moussa Sissoko hat sich nun gegenüber "RMC Sport" geäußert und dabei nicht an Kritik gespart: "Es gibt keine Gespräche, sondern Drohungen, dass er nicht mehr spielen wird. Und das ist verboten. Wir werden die Rechte von Ousmane Dembélé gegebenenfalls geltend machen.“
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Der französische Spielervertreter bemängelt die fehlende Kommunikation der Vereinsführung: "Hätte Barcelona mit uns reden wollen, hätten sie sich mit uns an einen Tisch gesetzt", so Sissoko.

Sissoko hält dagegen

Der Berater geht noch weiter und erklärt, dass man mit Drohungen nichts bewirken wird: "Das funktioniert bei Leuten wie uns nicht. Vielleicht funktioniert es bei Beratern, die mit dem FC Barcelona verbündet sind. Das ist bei mir nicht so. Ich vertrete die Interessen meines Spielers."
Laut Sissoko geht es bei der Verlängerung des 27-fachen französischen Nationalspielers nicht allein um monetäre Interessen:
"Wir sind auch nicht hier, um die Debatten in den sozialen Netzwerken anzuheizen. Aber die Wahrheit muss gesagt werden. Ja, wir haben anspruchsvolle Forderungen. Aber wir haben bereits gezeigt, dass Ousmanes Vereinswahl nicht vom Geld diktiert wurde, sonst wäre er nicht hier."
Ob sich beide Parteien von diesem Riss erholen werden, darf zumindest bezweifelt werden. Ein Abgang sieht auch die Vertretung des 24-Jährigen als wahrscheinlich an: "Wir wissen nicht, was wir tun werden, nichts ist abgeschlossen. Aber die Chefs sind auf dem besten Weg, Ousmane zu verlieren."
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