Unter Tränen sprach Lionel Messi am Sonntag das aus, was viele - und wahrscheinlich auch lange er selbst - nicht für möglich gehalten hätten.
Mit 34 Jahren verlässt er den FC Barcelona. Und seine nächste Station heißt Paris Saint-Germain. Das verkündete der französische Klub am Dienstagabend mit einem epischen Vorstellungsvideo.
"Ich kann es kaum erwarten, in Paris ein neues Kapitel meiner Karriere zu beginnen", sagte der Argentinier nach der Vertragsunterschrift: "Der Klub und seine Vision harmonieren perfekt mit meinen Ambitionen."
Ligue 1
Nach Zoff mit Neymar: Messi schwärmt von "Biest" Mbappé
VOR 8 STUNDEN

Große Chance für Messi auf CL-Sieg

Es ist die größte Chance für Messi, noch mal die Champions League zu gewinnen. Sein ehemaliger Trainer Pep Guardiola plant bei Manchester City mit Königstransfer Jack Grealish und hat zudem ein Auge auf Angreifer Harry Kane (Tottenham Hotspur) geworfen. Messis Präsenz hätte das Gefüge durcheinandergewirbelt.
Während Pep sein System und seine Saisonvorbereitung nicht mehr umänderte, empfängt Pochettino König Messi im Prinzenpark mit offenen Armen. Die beiden Argentinier haben einen exzellenten Draht zueinander.
Messi unterschreibt bei PSG einen Zweijahresvertrag bis 2023 plus Option auf ein weiteres Jahr beim französischen Vizemeister. Sein fürstliches Jahressalär soll sich auf 40 Millionen Euro belaufen.

PSG-Fans in Ekstase! Messi frenetisch in Paris empfangen

PSG: Großangriff auf Transfermarkt

Mit Messi ist die Weltauswahl in der französischen Hauptstadt endgültig perfekt. Das Ziel ist klar: Triumph in der Champions League. Mit einem Großangriff auf dem Transfermarkt wurde neben Qualität vor allem auf Charakter und Willenskraft Wert gelegt.
Die Pariser haben sich in diesem Sommer verstärkt wie kaum ein anderer Klub in Europa: Mit Sergio Ramos (Real Madrid), Georginio Wijnaldum (FC Liverpool), Achraf Hakimi (Inter Mailand) sowie Gianluigi Donnarumma (AC Mailand) kamen Weltklasse-Spieler von Top-Klubs. Dazu kommen Neymar und Kylian Mbappé. Der Scheich-Klub lässt Fantasy-Football-Manager Realität werden. Jetzt erfüllte man sich zudem den Traum von Messi.
So könnte entsprechend die Pariser Top-Elf 2021/22 aussehen:
Donnarumma - Hakimi, Ramos, Kimpembe, Bernat - Marquinhos, Verratti - Di María, Messi, Neymar - Mbappé
Selbst die zweite Elf ist dann noch sehr gut besetzt:
Navas - Kehrer, Diallo, Pembélé, Kurzawa - Wijnaldum, Herrera, Paredes - Sarabia, Icardi, Draxler
Fragt sich nur, ob es Pochettino gelingen wird, dieses Star-Ensemble adäquat zu managen. 22+ Superstars sind nicht einfach zu führen, zumal die verwöhnten Diven in der Ligue 1 schnell die Lust verlieren können, weil sie womöglich unterfordert sind. Und wie ist die Hackordnung bei Freistößen, Elfmetern oder Eckbällen? Wer ist der passende Kapitän? Ordnet sich Messi einem Ramos "unter" oder umgekehrt?

Ex-PSG-Star warnt Pochettino vor Wunder-Sturm: "Schwer zu managen"

Kader noch zu aufgebläht

Ohnehin ist der Kader momentan noch stark aufgebläht. 35 Spieler zählt der Kader, einem Bericht der französischen Sport-Tageszeitung "L'Equipe" zufolge plant die sportliche Führung mit einer Kaderstärke zwischen 20 und 25 Profis. Das würde in der Konsequenz noch einige Abgänge bedeuten.
Gerüchte gibt es um Weggänge von Sergio Rico, Layvin Kurzawa, Thilo Kehrer, Rafinha, Ander Herrera und Pablo Sarabia.
So furchterregend der Kader von Paris Saint-Germain auch wirkt, beweisen wird er sich dennoch erst müssen.
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