Ex-Weltstar Marco van Basten nimmt Timo Werner vom FC Chelsea auseinander: "Nicht gut genug für die Elite"

Timo Werner, der im Sommer 2020 für 52 Millionen Euro von RB Leipzig zum FC Chelsea wechselte, galt als Star-Einkauf, konnte aber bislang die Erwartungen bei den Blues nicht komplett erfüllen. Zu oft scheiterte der Angreifer direkt vor dem Tor. Der ehemalige Top-Stürmer Marco van Basten kritisierte den deutschen Nationalspieler nun harsch und meinte: "Er ist einfach nicht gut genug für die Elite."

Timo Werner

Fotocredit: Getty Images

Der Ex-Profi, der 1988 mit der niederländischen Nationalmannschaft Europameister wurde, ist in der Talk-Runde "Rondo" beim niederländischen TV-Sender "Ziggo" gefragt worden, ob er "18 Mal besser" gewesen sei als Werner. Van Basten antwortete: "Ja, mindestens. Das finde ich sogar noch bescheiden."
Hintergrund dieser Frage war, dass Werner beim 4:0-Sieg der deutschen Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation gegen Island in der 62. Minute eine riesen Torchance vergab, als er den Ball freistehend über das leere Tor schoss. Der niederländische Kommentator kommentierte diese Szene mit dem Satz, dass die niederländische Stürmer-Legende van Basten "18 Mal besser" sei als Werner.
Van Basten, der dreimalige Ballon-d’Or-Gewinner und Weltfußballer des Jahres 1992, meinte in der Talk-Runde, dass es "fast berührend" sei mit anzusehen, wie der Deutsche stürme. "Man sieht, dass er kein Selbstvertrauen hat”, so der Ex-Weltstar. Man könne zwar generell sehen, dass sich der 25-Jährige in den richtigen Räumen bewege, aber er müsse "mehr Ruhe" beim Abschluss haben.
Das Fazit des 56-Jährigen, der selbst seine Karriere 1995 beendete, lautete: "Er ist einfach nicht gut genug für die Elite."

Werner beim FC Chelsea nicht mehr erste Wahl

Werner, der seit Sommer 2020 für den FC Chelsea aufläuft, erzielte in der vergangenen Saison in 52 Partien zwölf Tore. Zudem war er an 15 Treffern als Vorlagengeber beteiligt. Keine schlechte Debüt-Saison, doch komplett erfüllen konnte er die Erwartungen damit auch nicht. Durch die Verpflichtung von Romelu Lukaku, für den die Blues 115 Millionen Euro an Inter Mailand überwiesen, ist der Deutsche nicht mehr Stürmer Nummer eins.
Auch weil der Belgier direkt in seinen ersten drei Partien für den amtierenden Champions-League-Sieger drei Tore schoss. Werner kam in diesen drei Spielen nur zu insgesamt zu neun Minuten Spielzeit als Einwechselspieler. Es scheint, als würde ihm in Zukunft öfter die Bank drohen. Laut einem Bericht des Portals "todofichajes.com" sollen die Blues sogar über ein Tauschgeschäft mit Leroy Sané vom FC Bayern nachdenken.
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Quelle: Perform

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