Super League - UEFA-Präsident Ceferin erbost über Gründung: "Teams müssen ausgeschlossen werden"

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin greift die zwölf Super-League-Abtrünnigen in größtmöglicher Schärfe an und will ihre Profis gnadenlos verbannen. "Meiner Meinung nach müssen die Teams und Spieler von all unseren Wettbewerben ausgeschlossen werden. Es wird ihnen auch nicht mehr erlaubt sein, für ihre Nationalmannschaften aufzulaufen", sagte Ceferin am Montag in Montreux.

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin will Spieler und Vereine, die in der Super League antreten, aus allen Wettbewerben verbannen

Fotocredit: Getty Images

Ob dies schon bei der EM im Sommer gelten werde, könne noch nicht sagen.
Allerdings hält Aleksander Ceferin den Rebellen die Tür für eine Rückkehr offen. "Sie werden nicht für immer vom europäischen Fußball verbannt sein. Wie sie sich verhalten haben, war falsch. Das wissen wir alle", sagte der Slowene. Die Vereine und Spieler seien immer noch "willkommen bei einem fantastischen Projekt".
Generell habe er in seinem Leben "viel gesehen, aber sowas noch nicht", schimpfte der UEFA-Boss. "Es geht um Gier, Eigennutz und Narzissmus einiger Personen. Wir sind alle vereint gegen diesen Nonsens eines Projekts."
Den Menschen, die den Fußball lieben, werde "ins Gesicht gespuckt". Die UEFA werde alles tun, um das Super-League-Projekt zu verhindern.

FC Bayern und der BVB gegen Super League

Zwölf Größen des europäischen Fußballs, darunter alle englischen Giganten, Real Madrid und der FC Barcelona, hatten eine UEFA-unabhängige Superliga angekündigt, die sie selbst organisieren wollen.
Bayern München und Borussia Dortmund wollen nach jetzigem Stand nicht mitmachen. Die Europäische Fußball-Union will stattdessen die Champions League reformieren.

EXTRA TIME - Der Eurosport-Podcast:

(SID)
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