WM 2022: Lionel Messi wird bei Niederlage gegen Saudi-Arabien von Gegenspieler angemacht
Lionel Messi verliert bei der WM 2022 in Katar sensationell mit Argentinien 1:2 gegen Saudi-Arabien - ein Coup, der den Bewohnern des Wüstenstaats am Mittwoch sogar einen Feiertag beschert. Messi dagegen war nicht zum Feiern zumute, im Gegenteil. Der argentinische Superstar musste sich nach dem entscheidenden Gegentor sogar noch von einem Gegenspieler schwach von der Seite anreden lassen.
Ali Al-Bulayhi und Lionel Messi im Streitgespräch - aus dem Hintergrund eilt bereits Papu Gómez herbei
Fotocredit: Getty Images
Wie nahe Freud und Leid bei einem Fußballspiel beieinanderliegen, sah man am Dienstag beim Treffer zum 2:1 für Saudi-Arabien gegen Argentinien.
Während Torschütze Salem Al-Dawsari voller Ekstase einen Salto schlug, sah man Superstar Lionel Messi die Szenerie im Mittelkreis voller Unglaube verfolgen (53.).
Mehr noch: Der 35-Jährige wurde von Saudi-Arabiens Ali Al-Bulayhi unmittelbar nach dem Gegentor zur Zielscheibe. Der Verteidiger schritt auf Messi zu und presste dem PSG-Star einige Sätze, bis zwei argentinische Mitspieler dazukamen und die Szene durch ein paar Handgreiflichkeiten auflösten.
Was Al-Bulayhi dem Superstar zugeraunt hatte, verriet er nach der Partie selbst. "Ich habe ihm gesagt: Du wirst nicht gewinnen, du wirst nicht gewinnen!", erklärte der 33-Jährige, der normalerweise in seiner Heimat für Rekordmeister Al-Hilal in Riad kickt.
Messi gibt sich kämpferisch
Nach dem Doppelschlag durch Saleh Al-Shehri (49.) und eben Al-Dawsari kam Argentinien tatsächlich nicht mehr ins Spiel zurück. Auch Messi, der in der ersten Halbzeit noch die Führung per Elfmeter besorgt hatte (10.), blieb blass.
Nach der Partie zeigte sich der siebenfache Ballon-d'Or-Gewinner enttäuscht, aber auch kämpferisch.
"Es gibt keine Ausreden. Wir werden jetzt zusammenhalten wie nie zuvor. Wir haben eine starke Mannschaft, das haben wir schon bewiesen."
Messi berichtet von "Totenstille" in der Kabine
Messi musste jedoch auch zugeben, dass niemand in der Albiceleste mit der Niederlage gegen die Grünen Falken gerechnet habe.
"Das ist ein harter Schlag für uns. In der Kabine herrschte Totenstille. In so einer Situation haben wir schon lange nicht mehr gesteckt", sagte er angesichts der ersten Pleite nach 36 ungeschlagenen Spielen in Folge: "Jetzt müssen wir zeigen, aus welchem Holz wir geschnitzt sind."
Die nächste Chance haben die Argentinier am Samstag gegen Mexiko (20:00 Uhr im Liveticker).
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Quelle: Eurosport
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