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Olympia 2021: Simone Biles erklärt via Instagram ihre mentale Blockade beim Sprung
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Publiziert 01/08/2021 um 10:50 GMT+2 Uhr
Simone Biles hat auf ihrem Instagram-Kanal und in Interviews über Gefühle und Gedanken während ihres unkontrollierten Sprungs im Teamfinale der Frauen bei den Olympischen Spielen gesprochen. Sie habe eine mentale Blockade gehabt, die zu einer Orientierungslosigkeit in der Luft führte. Und das könne schwerwiegende Konsequenzen haben. "Ich habe keine Ahnung, worauf ich landen werde", sagte Biles.
Simone Biles
Fotocredit: Getty Images
Der Rückzug von Simone Biles nach dem ersten Gerät im Finale des Team-Mehrkampfes wegen mentaler Gründe hatte für viel Aufsehen gesorgt.
In Interviews und auf Instagram erklärte die 24-Jährige, dass es für sie nicht sicher gewesen sei, weiter zu turnen. Als Grund gab sie an, dass sie am Sprungtisch "Twisties" gehabt habe, also dass es sie gedreht habe. Damit meint sie nicht die Übung an sich, sondern eine Art mentale Blockade, die zu einer Orientierungslosigkeit in der Luft führe.
Biles erklärte in einem Interview, wie beängstigend es mit dieser mentalen Blockade bei einer Übung in der Luft sei: "Ich habe keine Ahnung, wo ich mich in der Luft befinde, und auch keine Ahnung, wie ich landen werde. Oder worauf ich landen werde. Ob auf dem Kopf, den Händen, den Füßen oder dem Rücken."
Es kann zu tragischen Konsequenzen führen, wenn ein Turner unkontrolliert auf dem Boden aufkommt. Auf "Twitter" erklärten einige User dieses Phänomen der mentalen Blockade. Biles sagte, dass sie diese Blockade noch immer habe und daran arbeite. Am Sonntag erklärte sie ihren Verzicht auf das Boden-Finale.
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Quelle: Perform
In einem Video zeigte sie bei einer Übung am Stufenbarren, geschützt durch eine Matte, wie schlecht und unkontrolliert in diesem Zustand die Landung sein kann.
Kampf gegen die Dämonen
Auf "Instagram" antwortete Biles auf eine Frage, dass die mentale Blockade "zufällig" am Morgen nach ihrem Vorkampf auftrat. Dass eine andere Athletin ihren Platz einnahm, lassen die Regularien zu diesem Zeitpunkt nicht zu.
Die 24-Jährige sagte: "Ich habe mich in der hinteren Turnhalle aufgewärmt, das war ganz okay. Ich habe gegen Dämonen gekämpft, aber ich habe es geschafft. Ich war auch wie versteinert."
Biles wusste nicht, wie sie überhaupt auf ihren Füßen landete. Man sehe auf den Bildern an ihren Augen, wie verwirrt sie im Sprung gewesen sei, sagte sie. "Zum Glück bin ich sicher genug gelandet, aber ich glaube auch, dass einige von euch nicht wissen, dass ich eigentlich eine zweieinhalbfache Drehung machen sollte und nur eineinhalb Drehungen geschafft habe, bevor es so aussieht, als wäre ich aus der Luft geschossen worden."
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Quelle: Eurosport
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