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Olympia 2021: Fünfkampf-Präsident Klaus Schormann gibt Annika Schleu die Schuld
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Publiziert 07/08/2021 um 20:56 GMT+2 Uhr
Klaus Schormann, deutscher Präsident des Weltverbandes der Modernen Fünfkämpfer (UIPM), hat Stellung zu Annika Schleus Reit-Drama bezogen und ihr die alleinige Schuld zugewiesen. "Es gibt keine Grundlage für die Sportler, sich zu beschweren“, wird er auf UIPM-Homepage zitiert. Es habe an den Aktiven gelegen, wenn sie in einigen Teilen des Wettbewerbs nicht erfolgreich gewesen seien, so Schormann.
Klaus Schormann, Präsident des Weltverbandes der Modernen Fünfkämpfer (UIPM)
Fotocredit: Getty Images
Laut Schormann habe der Verband die Pferde getestet und sie seien gut präpariert gewesen. Mit der Organisation und Ausrichtung des Wettbewerbs zeigte sich der 75-Jährige "sehr zufrieden. Alles war genial, war super."
Eine Einschätzung, die der UIPM-Präsident ziemlich exklusiv haben dürfte.
Annika Schleu marschierte zu Beginn der vorletzten Disziplin mit 24 Punkten Vorsprung klar Richtung Goldmedaille, doch ihr zugelostes Pferd "Saint Boy" verweigerte im Parcours mehrmals.
Daraufhin versuchte die 31-Jährige nach Aufforderung von Bundestrainerin Kim Raisner das Pferd durch Einsatz von Gerte und Zügel unter Kontrolle zu bekommen, aber es nutzte nichts.
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Dogue zum Umgang mit Schleu: "Da ist mir echt schlecht geworden"
Quelle: Eurosport
Schormann gestand, dass es vielleicht ein paar unschöne Momente gegeben habe, hielt aber an seiner Position fest. "Die Pferde sind absolut exzellent", sagte er.
Seit dem Schleu-Vorfall hagelte es heftige Kritik an dem Umgang mit den Pferden im Modernen Fünfkampf.
Alfons Herrmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbund, forderte etwa eine "dringende" Überarbeitung des internationalen Regelwerks und auch der Deutsche Verband für Modernen Fünfkampf (DVMF) machte sich für Verbesserungen stark.
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Tränen-Drama! Schleu verliert fast schon sicher geglaubtes Gold
Quelle: Eurosport
Werth deutlich: "Hat nichts mit Reiten zu tun"
"Fünfkampf hat nichts, aber auch gar nichts mit Reiten zu tun. Die Pferde sind ein Transportmittel, zu denen die Athleten keinerlei Bezug haben. Denen kann man genauso gut ein Fahrrad oder einen Roller geben", sagte die siebenmalige Olympiasiegerin.
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"Hau mal richtig drauf!" Bundestrainerin will Schleu helfen und legt selbst Hand an
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