Marquez, der zum 81. Mal in seiner WM-Karriere auf der Pole Position stand, setzte sich direkt nach dem Start ab und fuhr schnell davon. Die Konkurrenz kämpfte nur noch um Platz zwei.
Dovizioso, Auftaktsieger vor drei Wochen in Katar, hielt Rossi lange hinter sich, der neunmalige Weltmeister zog aber in der letzten Runde vorbei und holte seinen ersten Podiumsplatz seit dem Großen Preis von Deutschland im Vorjahr. Rossi war Mitte Juli auf dem Sachsenring Zweiter geworden.
Marquez liegt im Klassement mit 45 Punkten vorn. Dahinter folgen Dovizioso (41) und Rossi (31).
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Schrötter vergibt Podestplatz

Marcel Schrötter hat die Chance auf einen Podiumsplatz liegen lassen. Der 26-Jährige musste sich im Moto2-Rennen mit Platz sechs begnügen, nachdem er fast im gesamten Rennverlauf unter den Top 3 gelegen hatte.
Der Deutsche verlor entscheidend an Boden, als er zwei Runden vor Schluss nach einem Kontakt mit dem Südafrikaner Brad Binder die Ideallinie verlassen musste. "Man kann nicht durch das Feld pflügen und jeden berühren. Das ärgert mich extrem", kritisierte Schrötter seinen Konkurrenten bei ServusTV:
Ich bin froh, dass ich vorn dabei war. Nächstes Mal machen wir es wieder besser.
Wie beim Auftaktrennen vor drei Wochen in Katar holte sich der Italiener Lorenzo Baldassarri den Sieg und steht mit der perfekten Ausbeute von 50 Punkten weiter an der Spitze des Klassements. Baldassari gewann vor Remy Gardner (Australien) und Alex Marquez (Spanien). Die beiden deutschen Rookies blieben erneut ohne Punkt. Lukas Tulovic (Eberbach) wurde 18., Philipp Öttl (Ainring) direkt dahinter 19.
"Ich will das Rennen gewinnen", hatte Schrötter vor dem Rennen gesagt. Trotz Platz zwei im Qualifying stand er an der Spitze des Starterfeldes, da Pole-Setter Xavi Vierge (Spanien) seine Maschine auf der Aufwärmrunde wegen eines technisches Problems hatte abstellen müssen.
Es entwickelte sich schnell ein Vierkampf, Schrötter, Baldassarri, Gardner und Marquez kämpften um den Sieg. Doch dann fiel Schrötter, in Katar Dritter, zurück.

Erster Sieg für Masia

Jaume Masia hat seinen ersten Grand-Prix-Sieg gefeiert. Der Pole-Setter setzte sich in der Moto3-Klasse vor Darryn Binder aus Südafrika (beide KTM) und dem Italiener Tony Arbolino (Honda) durch.
"Ich habe nach dem Sieg auf der ganzen Runde geweint", sagte Masia, der bei seinem 23. WM-Start zum ersten Mal triumphierte. Der 18-Jährige, am Sonntag im Warm-up schwer gestürzt, war beim Saisonauftakt vor drei Wochen in Katar ausgeschieden.
Der Spanier Aron Canet (KTM) aus dem Rennstall von Peter Öttl wurde nach zwischenzeitlicher Führung nur Zwölfter. Der frühere Rennfahrer Öttl hatte zur laufenden Saison gemeinsam mit dem sechsmaligen Weltmeister Max Biaggi aus Italien das Max Racing Team gegründet.
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