Flandern-Rundfahrt - Wout van Aert begrüßt die Teilnahme von Remco Evenepoel: "Hoffe, es ist kein Aprilscherz"

Wout van Aert hat die Teilnahme von Remco Evenepoel an der Flandern-Rundfahrt 2026 begrüßt. "Er ist willkommen, ich finde das großartig“, sagte der Belgier gegenüber "Sporza" über seinen Landsmann. "Ich hoffe, es ist kein Aprilscherz", fügte van Aert hinzu. Die Entscheidung der Teilnahme Evenepoels kam überraschend. Red Bull-Bora-hansgrohe gab den Entschluss ausgerechnet am 1. April bekannt.

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Quelle: Eurosport

Für Wout van Aert kam das Mitwirken seines Rivalen allerdings nicht ganz unerwartet: "Bin ich überrascht? Nein, ich hatte das Gefühl, dass es passieren könnte", erklärte der Profi von Visma-Lease a Bike, der den Sieg am Mittwoch bei Quer durch Flandern dramatisch verpasste.
Obwohl Ralph Denk, Teamchef bei Red Bull, im Winter bereits eine mögliche Teilnahme von Evenepoel am Kopfsteinpflaster-Klassiker dementierte, hielten sich die Spekulationen zuletzt stark.
Die Sichtungen des Belgiers bei verschiedenen Trainingsfahrten, die auch Anstiege in Flandern umfassten, befeuerten das Gerücht. Nun folgte die Bestätigung.
"Die Flandern-Rundfahrt verdient das bestmögliche Teilnehmerfeld. Remco hat es auf jeden Fall verdient, dabei zu sein", befand van Aert.
  • Die Flandern-Rundfahrt am 5. April ab 9:45 Uhr live im Stream bei HBO Max
Der 31-Jährige weiß aber auch: "Natürlich ist er ein weiterer Konkurrent, der ins Feld kommt. Wenn er an den Start geht, kann ich davon ausgehen, dass er dies mit großen Zielen vor Augen tut."

Evenepoel mit wenig Erfahrung auf Kopfsteinpflaster

Van Aert, der das Duell zwischen den Topfavoriten Tadej Pogacar und Mathieu van der Poel zu einem Dreikampf machen will, kennt die Qualitäten Evenepoels: "Er ist bei allen Eintagesrennen stark, daher ist er sicherlich jemand, mit dem man rechnen muss", sagte der Olympia-Zweite von 2020 dem "Nieuwsblad".
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Wout van Aert (l.) begrüßt die Teilnahme von Remco Evenepoel (r.) bei der Flandern-Rundfahrt

Fotocredit: Getty Images

Ob Evenepoel tatsächlich um den Sieg mit fahren kann, ist allerdings offen. Nur zweimal nahm der 26-Jährige bei Rennen mit Kopfsteinpflaster teil.
In seinem ersten Jahr bei Soudal-QuickStep fuhr er die Danilth Nokere Koerse sowie die Bredene Koksijde Classic - und belegte dabei einen unspektakulären 57. beziehungsweise 46. Platz.
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Quelle: Eurosport


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