Giro d'Italia: Ausreißer jubelt am Lago Maggiore - 13. Etappe sichert sich Alberto Bettiol als Solist in Verbania

Die 13. Etappe des Giro d'Italia 2026 machte am Freitag eine große Ausreißergruppe auf dem Weg zum Lago Maggiore unter sich aus. Am letzten Anstieg wenige Kilometer vor dem Ziel setzte sich Alberto Bettiol erfolgreich ab, der Italiener verteidigte seinen Vorsprung im Finale bis ins Ziel in Verbania und gewann zum zweiten Mal in seiner Karriere nach 2021 eine Etappe der Italien-Rundfahrt.

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Quelle: Eurosport

Platz zwei nach den 189 Kilometern ging an Andreas Leknessund (Uno X) mit 26 Sekunden Rückstand. Der Norweger hatte am Anstieg rund 17 Kilometer vor dem Ziel die Initiative ergriffen, doch Bettiol kämpfte sich an ihn heran und zog kurz vor dem Gipfel der Bergwertung der 3. Kategorie unwiderstehlich an ihm vorbei.
Dritter wurde der Belgier Jasper Stuyven (Soudal/+0:44).
Deutsche Profis waren in der 15 Fahrer starken Spitzengruppe nicht vertreten, die sich nach umkämpfter Anfangsphase bildete und am Ende über zehn Minuten Vorsprung herausfuhr. Der Schweizer Johan Jacobs (Groupama) wurde 15 (+4:13 Minuten).
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"Zu steil für mich": Schweizer Jacobs reagiert auf 13. Etappe

Quelle: Eurosport

Für Bettiols Astana-Team war es im 109. Giro der bereits dritte Etappensieg nach den Erfolgen von Thomas Silva (2. Etappe) und Davide Ballerini (6. Etappe).
"Heute hatte ich schon vor dem Start gewonnen, weil ich meine ganze Familie hier habe. Auch meine zweite Familie, weil meine Freundin und ihre Familie aus Verbania kommen. Das ist mein zweites Zuhause. Auch mein Bruder und meine Eltern waren da. Aber hier auch noch so zu gewinnen, ist etwas, dass für immer bei mir bleiben wird", strahlte Bettiol im Siegerinterview nach seinem ersten Sieg sei fast zwei Jahren, als er Italienischer Meister geworden war.
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Bettiol nach Etappensieg: "Hatte schon vor dem Start gewonnen"

Quelle: Eurosport

"Es ist egal, dass ich jetzt das erste Mal seit zwei Jahren wieder gewonnen habe. Wenn ich auf diese Art gewinne, bin ich bereit, immer nur alle zwei Jahre zu gewinnen", betonte der ehemalige Gewinner der Flandern-Rundfahrt, der bei seinem erst neunten Profisieg von seinen Streckenkenntnissen profitierte, wie der 32-Jährige anfügte: "Ich kannte jede Kurve auf den letzten 50 Kilometern, weil ich manchmal hier trainiere."
Diesen Vorteil gegenüber Leknessund spielte Bettiol vor allem in der letzten Abfahrt aus, die er mit traumwandlerischer Sicherheit absolvierte.
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Lehrbuch-Konter von Bettiol entscheidet spannendes Finale

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Leknessund dagegen hatte schon zuvor alles in die Waagschale geworfen, weil er einem Sprint aus dem Weg gehen wollte, wie er im Ziel gegenüber Eurosport erklärte. "Vielleicht habe ich zu früh attackiert. Aber Bettiol war bergauf gleich stark wie ich. Falls ich mit ihm ins Ziel gekommen wäre, wäre es schwierig gewesen, gegen ihn zu gewinnen. Deswegen musste ich versuchen, eine größtmögliche Lücke aufzureißen. Ich weiß nicht, wie ich anders hätte gewinnen können", so der 27-Jährige, der damit zum bereits dritten Mal in seiner Karriere eine Giro-Etappe auf dem zweiten Platz beendete.

Giro: Erste Alpenetappe steht an

Das Rosa Trikot der Gesamtwertung verteidigte einen weiteren Tag Afonso Eulálio vom Team Bahrain vor Topfavorit Jonas Vingegaard (Visma). Mit 13:06 Minuten Rückstand zum Tagessieger kam der Portugiese in einer Gruppe von 37 Fahrern ins Ziel. Dort waren auch Ben Zwiehoff (Red Bull) und Florian Stork (Tudor) vertreten.
Am Samstag steht die erste große Bergetappe des Giro d'Italia 2026 an, mit u. a. drei Anstiegen der 1. Kategorie, darunter dem Schlussanstieg.
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Giro-Strecke: Profil der 14. Etappe - der erste großer Alpen-Tag

Quelle: Eurosport


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