Giro d'Italia: Florian Stork verpasst Rosa Trikot für Tudor - packende 5. Etappe geht an Jhonatan Narvaez vom UAE Team

Florian Stork hat die Chance auf den Sprung ins Rosa Trikot beim Giro d'Italia auf der 4. Etappe verpasst. Nach 138 Kilometern konnte der deutsche Tudor-Profi die Chance nicht nutzen, die sich durch die Schwäche von Thomas Silva ergeben hatte: Der bisherige Spitzenreiter war im langen Anstieg des Tages abgehängt worden, doch Stork hatte dann im Finale im Kampf um die Bonussekunden keine Chance.

Highlights: Sekundenkrimi um Rosa Trikot auf 4. Etappe

Quelle: Eurosport

Der Tagessieg in Süditalien ging an Jhonatan Narvaez (Ecuador) vor dem Kolumbianer Orluis Aular (Movistar) und Giulio Ciccone (Lidl). Der Italiener übernahm damit auch das Rosa Trikot, Stork wurde Elfter und ist in der Gesamtwertung nun Dritter mit vier Sekunden Rückstand.
"Es war recht hohes Tempo am Berg, das habe ich nicht erwartet. Ich dachte, es wird eine größere Gruppe, das hätte mir mehr gelegen", sagte Stork bei Eurosport. Beim Sprint sei es "schwer" gewesen, "das richtige Rad zu finden. Auf der Zielgeraden hatte ich einfach die Beine nicht."
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Stork nach verpasstem Maglia Rosa: "War ganz schön Kasino heute"

Quelle: Eurosport

Narvaez wiederum sorgte mit seinem Triumph für ein Erfolgserlebnis für den bislang arg gebeutelten UAE-Rennstall, der beim Auftakt in Bulgarien seine drei Topfahrer Adam Yates, Jay Vine und Marc Soler verloren hatte: "Das ist eine große Sache für mich. Nach meinem Sturz bei der Tour Down Under habe ich drei Monate lang in Ecuador trainiert. Danke an meine Familie, meine Frau, meine Teamkollegen, die mir in dieser Zeit sehr geholfen haben. Natürlich ist der Sieg heute für unsere Teamkollegen, die auf der 2. Etappe gestürzt sind!"
Für Ciccone wurde mit dem Rosa Trikot ein Traum wahr, bei seinem neunten Giro-Start eroberte er erstmals das begehrte Jersey. "Ich habe vom Rosa Trikot geträumt, seit ich ein Kind war. Es heute zu bekommen, habe ich nicht erwartet. Gerade nach einigen harten Momenten, die ich auch im letzten Jahr hatte. Es ist etwas Besonderes. Mein Plan war heute, am Bonussprint Sekunden zu sammeln und an der Ziellinie. Ich bin jeweils Dritter geworden, damit hat es gereicht", sagte der 31-Jährige.
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Balsam für die UAE-Seele: Narváez sprintet zum Etappensieg

Quelle: Eurosport

Giro: Sprinter leiden an Bergwertung

Der Anstieg der 2. Kategorie wurde 40 Kilometer vor dem Ziel unter dem Tempodiktat der Movistar-Mannschaft erst den Sprintern und dann auch Silva zum Verhängnis, die Etappe entwickelte sie so zu einem Ausscheidungsfahren: Nur 42 Fahrer kamen in Kalabrien in der ersten Gruppe ins Ziel.
Gar nicht ins Ziel kamen die beiden angeschlagen Sprinter Arnaud de Lie (Belgien/Lotto) und Kaden Groves (Australien/Alpecin). Ausgeschieden ist zudem mit dem Niederländer Wilco Keldermann ein wichtiger Helfer von Topfavorit Jonas Vingegaard bei Visma.
Die 5. Etappe am Mittwoch (live bei HBO Max) bietet mit ihrem anspruchsvollen Profil wieder Spannung im Kampf um den Tagessieg und das Rosa Trikot.
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Giro-Strecke: Profil der 5. Etappe - hügeliges Teilstück in Süditalien

Quelle: Eurosport


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