Giro d'Italia: Fredrik Dversnes Lavik gewinnt 15. Etappe als Ausreißer - Sprinter verzocken sich auf verkürzter Etappe

Fredrik Dversnes Lavik hat überraschend als Ausreißer die 15. Etappe des Giro d’Italia nach Mailand gewonnen. Die Top-Sprinter um Paul Magnier und Jonathan Milan verzockten sich und ließen eine vierköpfige Ausreißergruppe ziehen. Die Zeitnahme der Etappe erfolgte bereits knapp 16 km vor dem Ziel. Kurz zuvor hatte sich Jonas Vingegaard über eine gefährliche Stelle wegen einer Absperrung beschwert.

Highlights: Ausreißer überrascht auf verkürzter Etappe nach Mailand

Quelle: Eurosport

Im Vorfeld waren alle von einer Sprintetappe ausgegangen. Die Teams der Top-Sprinter konnten den Rückstand am Ende nicht mehr aufholen.
Dversnes Lavik (Uno-X Mobility) löste sich gemeinsam mit Mattia Bais (Polti-VisitMalta), Martin Marcellusi (Bardiani-CSF-7 Saber) und Mirco Maestri (Polti-VisitMalta) bereits drei Kilometer nach dem scharfen Start vom Peloton. Der Norweger gewann den Sprint der Ausreißer vor den drei Italienern. Maestri und Marcellusi komplettierten das Podium.
"Ich hatte viel Hilfe von den anderen in der Ausreißergruppe", sagte Dversnes Lavik nach dem Rennen.
"Als wir in der Schlussphase noch 2 Minuten Vorsprung hatten, konnten wir daran glauben. Aber wir mussten an das denken, was zu tun ist und was wichtig ist und nicht an das, was passieren kann", erläuterte der 29-Jährige.
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Ausreißer triumphiert in Mailand: Dversnes überrascht die Sprinter

Quelle: Eurosport

Walscheid wütet über Motorräder

Max Walscheid, Teamkollege von Sprintstar Jonathan Milan bei Trek, tobte nach dem Rennen: "Heute haben Motorräder leider den Ausgang des Rennens beeinflusst und das ist für uns extrem enttäuschend. Die Spitzengruppe hat zweifelsohne einen guten Job gemacht und ich möchte ihre sportliche Leistung nicht schmälern", sagte der Deutsche nach dem Rennen am Eurosport-Mikrofon.
"Aber ich weiß, was ich selbst im Flachen kann. Ich weiß, dass ich hier einer der besten Zeitfahrer bin und ich hatte sehr gute Beine. Wir sind im Finale extrem hart gefahren und kaum näher gekommen - das ist praktisch unmöglich, wenn alles regulär abläuft", führte der 32-Jährige aus. "Das macht mich extrem sauer."
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Walscheid wütet: "Motorräder haben Rennen beeinflusst"

Quelle: Eurosport

Vingegaard beschwert sich über Begrenzung

Jonas Vingegaard (Dänemark/Visma-Lease a Bike), der am Samstag bei der schweren Bergetappe im Aosta-Tal das Rosa Trikot übernommen hatte, verteidigte das Maglia Rosa problemlos und geht mit einem Vorsprung von 2:26 Minuten auf den Portugiesen Afonso Eulálio (Bahrain Victorious) in den zweiten Ruhetag am Montag, ehe bis zum Finale am kommenden Sonntag noch schwere Etappen in den Dolomiten anstehen.
Die Zeitnahme fand bereits 16,3 Kilometer vor dem eigentlichen Ziel statt. Vingegaard beschwerte sich während des Rennens über eine Absperrung in einer Kurvenkombination, die der Däne für zu gefährlich hielt. Kurz danach wurde die verkürzte Etappe von den Organisatoren bekannt gegeben.
Das Peloton kam bei der ersten von vier Runden durch Mailand an der angesprochenen Stelle einmal fast zum Stehen. Danach war auch Vingegaards Teamkollege Victor Campenaerts im Austausch mit den Giro-Verantwortlichen zu sehen.
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Redebedarf bei Vingegaard - Superstar beschwert sich über Absperrung

Quelle: Eurosport

Magnier holt sich Punktewertung

Obwohl aus einem weiteren Etappensieg von Paul Magnier (Soudal-Quick-Step) auf der Etappe nach Mailand nichts wurde, konnte sich der Franzose trotzdem die Führung in der Punktewertung sichern.
Der 22-Jährige sprintete bei der Zwischenwertung gegen Jhonatan Narváez (UAE Team Emirates-XRG) und holte sich den letzten Punkt. Zuvor hatten die Ausreißer die übrigen Zähler unter sich ausgemacht. Durch den fünften Platz am Ende der Etappe kamen weitere Punkte hinzu, sodass Magnier die Sprintwertung anführt.
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"Schönes Duell": Magnier und Narváez sprinten um letzten Punkt

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Aldag lobt Gall im Velo Club: "Der zweitbeste Fahrer beim Giro"

Quelle: Eurosport


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