Giro d'Italia: Mathys Rondel fliegt bei Chaos-Etappe durch Heckscheibe von UAE-Auto - Tudor-Profi bleibt unverletzt
VonJan Zesewitz
Publiziert 13/05/2026 um 21:52 GMT+2 Uhr
Mathys Rondel hatte während der durch Regen und Kälte turbulenten 5. Etappe des Giro d'Italia wohl Glück im Unglück. Abseits der TV-Kameras kollidierte der Tudor-Profi mit einem Mannschaftswagen von UAE-Emirates-XRG. Die Heckscheibe des Fahrzeugs ging dabei zu Bruch, der Fahrer blieb nach Angaben seines Teams unverletzt. Er beendete die Etappe zeitgleich mit den Favoriten auf den Gesamtsieg.
Wo ist die Heckscheibe? UAE-Teamwagen nach Aufprall von Mathys Rondel
Quelle: Eurosport
Eurosport-Experte Jens Voigt bekam den Unfall während der Etappe von Praia a Mare nach Potenza vom Begleitmotorrad aus mit. Im Anschluss sprach er mit dem sportlichen Leiter des Teams Tudor, Marcel Sieberg, der Entwarnung gab, was den Gesundheitszustand des 22-Jährigen anging.
"Das Auto hat mehr Schaden genommen als der Fahrer", sagte Voigt. Das Team bestätigte diese Version der Ereignisse nach der Etappe durch Siebergs Kollegen Matteo Tosatto.
"Mathys hatte einen platten Reifen und fuhr zurück ins Peloton", schilderte er. "Während er im Konvoi war, bremste das Auto vor ihm plötzlich abrupt ab. Er wollte nach links ausweichen, aber er konnte eine Kollision nicht mehr verhindern. Wir haben ihn direkt am Straßenrand untersucht, aber er hatte keine ernsthaften Verletzungen. Er konnte die Fahrt fortsetzen und mit der Gruppe des Rosa Trikots das Ziel erreichen. Trotz des Unfalls können wir uns glücklich schätzen. Er wird sich als Vorsichtsmaßnahme weiteren Untersuchungen unterziehen."
Rondel liegt in der Gesamtwertung des Giro aktuell auf dem 21. Platz, zeitgleich mit den meisten Favoriten um das Maglia Rosa, darunter Jonas Vingegaard, mit 6:22 Minuten Rückstand auf den neuen Gesamtführenden Afonso Eulalio. Im Frühjahr wurde der Tudor-Profi Achter in der Gesamtwertung von Paris - Nizza.
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Quelle: Eurosport
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