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Giro-d'Italia-Chef Mauro Vegni lockt Jonas Vingegaard - Grand-Tour-Triple vor Rivale Tadej Pogacar möglich
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Publiziert 04/12/2025 um 14:30 GMT+1 Uhr
Der scheidende Chef-Organisator des Giro d'Italia, Mauro Vegni, möchte Jonas Vingegaard gerne am Start der Italien-Rundfahrt 2026 sehen. Der Däne zeigte sich bereits vor der Streckenpräsentation nicht abgeneigt, immerhin könnte ihm in Italien das Grand-Tour-Triple, also der Gewinn aller drei großen Landesrundfahrten, gelingen. Ein Argument, dass auch Vegni nutzen will.
Giro-Strecke, Etappe 4 bis 15: Erste Bergankunft und einziges Zeitfahren
Quelle: Eurosport
"Wenn ich er wäre, würde ich mir die Chance, beim Giro zu fahren, nicht entgehen lassen", sagte der kürzlich zurückgetretene langjährige Renndirektor bei der Streckenpräsentation in Rom gegenüber dem Portal "Tuttobiciweb". Zudem betonte der Italiener, dass Vingegaard im Erfolgsfall die Nase gegenüber Tadej Pogacar vorn habe könnte.
"Er kann die Grand-Tours-Trilogie vor Tadej Pogacar komplettieren", so Vegni. DerSlowene hat bisher viermal die Tour de France gewonnen und einmal den Giro. In seiner Bilanz fehlt also noch die Vuelta, die wiederum Vingegaard im vergangenen Herbst erstmals für sich entscheiden konnte.
Zwar war Il Lombardia am 11. Oktober das letzte von Vegni organisierte Rennen, doch in die Streckenplanung für den Giro 2026 war er noch eingebunden. Die in Bulgarien beginnende 109. Ausgabe der Italien-Rundfahrt zeichne sich "durch eine Mischung aus kurzen, anspruchsvollen und längeren, herausfordernden Etappen aus. Ich hoffe, wir sehen keine langweiligen Etappen", sagte Vegni zum Streckenplan, der bereits in seiner ersten Phase einige Höchstschwierigkeiten bereithält, die ganz nach Vingegaards Geschmack sein dürften.
"In der ersten Woche sind die Klassementfahrer schon in Aktion, mit den Anstiegen Blockhaus, Muri Fermo und Corno alle Scale", so Vegni, der dem nach dem zweiten Ruhetag folgenden einzigen Einzelzeitfahren dieses Giro vor allem wegen seiner Länge von 40 Kilometern entscheidende Bedeutung beimisst.
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Giro-Strecke, Etappe 1 bis 3: Auftakt am Schwarzen Meer
Quelle: Eurosport
Vingegaard: Lieber Giro-Sieg als dritter Tour-Erfolg?
Vingegaard selber hatte zuletzt gegenüber der belgischen Zeitung "La Dernière Heure" angedeutet, dass er im nächsten Jahr lieber erstmals den Giro als zum dritten Mal die Tour gewinnen würde. "Aber wir haben noch nicht entschieden, ob der Zeitplan der nächsten Saison damit vereinbar ist. Wir müssen das noch mit dem Team besprechen. Die Tour de France bleibt natürlich das größte Ziel. Aber jetzt geht es darum, ob wir beides im nächsten Jahr kombinieren können", sagte er Anfang November.
Zur Giro-Strecke 2026 äußerten sich auf Visma-Seite bisher lediglich Titelverteidiger Simon Yates, der bereits seinen Wunsch anmeldete, 2026 mit der Startnummer 1 die Italien-Rundfahrt in Angriff nehmen zu können, sowie Sportdirektor Grischa Niermann.
"Es ist eine schöne Strecke. Auf den ersten Blick fällt mir das komplett flache 40-Kilometer-Zeitfahren ein, aber es gibt auch viele anspruchsvolle Bergankünfte. Jetzt, da wir die Strecke kennen, werden wir als Team entscheiden, wie wir vorgehen und wer den Giro fahren wird", sagte der Hannoveraner, bei Visma – Lease a Bike als Head of Racing verantwortlich, nach der Präsentation in der italienischen Hauptstadt auf der Website des niederländischen Rennstalls.
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Giro-Strecke, Etappe 16 bis 21: Bergankünfte und Finale in Rom
Quelle: Eurosport
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